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Privatverkauf Roller


18.07.2007 15:31 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Ich habe am 7.03.2007 einen Roller für 1260Euro verkauft.Dieser war zu diesem Zeitpunkt 1Jahr und 5 Monate alt und lief Problemlos. Da ich erst am 25.03.2007
18 Jahre alt wurde hat meine Mutter diesen Kaufvertrag abgewickelt und unterschrieben.Der Roller ist zu diesem Zeitpunkt 3321km gelaufen.Der Käufer hat sich einen Rechtsanwalt genommen und möchte,dass ich den Roller zurück nehme, oder den Mangel, den dass Fahrzeug haben soll beheben lasse. Zitat "Herr ... kaufte im März 2007 einen Motorroller ... . Dieses Fahrzeug zeigte wiederholt Mängel, tourt bei Volllast plötzlich abrupt ab. Wegen dieser Mängel war das Fahrzeug wiederholt in der Werkstatt, ohne dass der Mangel beseitigt werden konnte.

Wir haben sie deshalb letztmalig, unter Fristsetzung bis zum ..., aufzufordern, das Fahrzeug in einen vertragsgemäßen Zustand zu versetzen.

Sollte dieses nicht bis zum genannten Datum erfolgen, werden wir unserem Mandanten raten, vom Kaufvertrag zurückzutreten und den Kaufpreis sowie die zusätzlichen Kosten in Höhe von 80,00€ zurückzufordern."

Ich konnte bis zum Verkauf des Rollers keinen Mangel feststellen, da der Roller immer ordnungsgemäß lief.Der Roller hat noch bis 10.2007Herstellergarantie, da er dann erst 2 Jahre alt wird.Sollte der Roller jetzt Mängel haben könnte der Käufer, doch in jede Vertragswerkstatt gehen und diesen Mangel kostenlos beheben lassen.
Kann ich das dem RA mitteilen, oder liege ich falsch in meiner Annahme?Der Käufer sagt er war auch schon 2 mal in der Werkstatt und der Mangel sei immer noch da. Muss ich den Roller zurück nehmen? Wie soll ich mich verhalten? Ich habe vergessen in den Kaufvertrag Garantieansprüche an den Verkäufer aus zu schließen. Diesen Satz habe ich nicht rein geschrieben, da ich der Meinung bin Garantie hat das Fahrzeug noch und zwar vom Hersteller.
bis 10-2007.
Ich benötige dringend eine Antwort da mir der Rechtsanwalt schon mit einer Klage gedroht hatt.
MfG

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Sehr geehrte Fragestellerin,

aufgrund Ihrer Sachverhaltsangaben kann ich Ihnen Folgendes raten:

1. Mit dem Kaufvertrag übernehmen Sie (bzw. hier Ihre Mutter) als Verkäufer die Verpflichtung, dem Käufer eine mangelfreie Sache zu verschaffen. Sofern das nicht der Fall ist, hat der Käufer ein Recht auf Nacherfüllung und - nach erfolgloser Nacherfüllung - ein Recht auf Rücktritt oder Minderung vom Kaufvertrag sowie evtl. Schadenseratz (in Ihrem Fall z.B. die 80,00 €).

2. Soweit also wirklich Mängel vorliegen, wäre das bisherige Verhalten des Käufers in Ordnung. Sie sollten aber auf jeden Fall Dokumente verlangen, aus denen sich zweifelsfrei die geltend gemachten Mängel ergeben; möglichst von einer unabhängigen Stelle oder durch Treffen mit dem Käufer (Manche Käufer sind sehr dreist und beauftragen Ihnen nahe Kfz-Betriebe, die dann den Mangel "großzügig" bestätigen.).

3. Der Käufer hat seine o.g. Gewährleistungsrechte neben! evtl. weiteren Rechten aus Garantieverträgen (vgl. §443 BGB). Der Verweis auf die Herstellergarantie hilft Ihnen also nicht, der Käufer kann trotzdem die Gewährleistungsrechte gegen Sie geltend machen (und tut das augenscheinlich ja auch).

4. Ich rate Ihnen Folgendes: Klären Sie, ob wirklich ein Sachmangel (Fehler) vorliegt (s.o.). Falls ein Sachmangel vorliegt, ist Ihre rechtliche Position sehr schlecht, da dann dem Käufer Gewährleistungsrechte zustehen. In diesem Fall sollten Sie m.E. auf eine weitere Nacherfüllung verzichten (wenn bereits mehrere Reperaturversuche fehlgeschlagen sind, verheißt das nichts Gutes) und dem Käufer gegen Rückgabe des Rollers den Kaufpreis zurückerstatten. Vorher können Sie noch versuchen, den Anwalt des Verkäufers zu kontaktieren, um einen, für Sie evtl. günstigen, Vergleich vorzuschlagen, z.B. nur eine Minderung des Kaufpreises (dann müßten Sie weniger Geld zurückzahlen, der Käufer könnte allerdings den Roller behalten) oder zumindest einen Verzicht auf die 80,00 €. Hier können Sie auch gleich die Vorgehensweise eine evtl. Rückabwicklung vereinbaren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit einen ersten Eindruck vermitteln.

Bei weiteren Fragen oder Anliegen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Soweit aus dem Bereich www.frag-einen-anwalt.de heraus eine Kontaktaufnahme an mich persönlich gewünscht ist, bitte ich zunächst ausschließlich um Kontakt per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Schneider
Rechtsanwalt
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