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Privatverkauf PKW

| 02.08.2014 08:02 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

habe meinen gebrauchten PKW Privat an eine Privatperson verkauft. Es gibt auch einen schriftlichen Kaufvertrag.

Beim Verkauf des Fahrzeuges waren folgende Mängel bekannt.

- Motorkontrollleuchte leuchtete ( diesen Mangel hat der Verkäufer bei der Probefahrt gesehen und wurde von mir auch bestätigt)

- Seitlich wurde das Fahrzeug einmal lackiert und hatte einen Vorschaden ( nicht genaueres bekannt ) wurde ebenfalls am Fahrzeug dem Käufer mitgeteilt.

Im Kaufvertrag habe ich nur angegebene. Seitlich lackiert. Die Motorkontrollleuchte und der Vorschaden welcher mit nicht genauer bekannt ist, wurde nur mündlich bestätigt.

Beim Verkauf waren, meine Freundin und vom Verkäufer der Schwager anwesenden.

Nun belästigt mich der Käufer im privaten Umfeld durch Telefonanrufe, zieht sogar meine Arbeitsstelle hinein durch Anrufe.

Möchte nun das Fahrzeug zurückgeben und versucht an dem Gebrauchtwagen alles schlecht zu reden.
Streitet auch ab das ich den Vorschaden nicht erwähnt hätte.

Es handelt sich um einen Audi A6 Baujahr 2006, 220.000 Km. Kaufpreis betrug 7.500 EUR.

Welche rechtliche Handhabe habe ich, wenn es zu einem Anwalts- / Rechtsstreit kommen sollte.

Einsatz editiert am 02.08.2014 08:27:59

02.08.2014 | 10:41

Antwort

von


(488)
Königsallee 14
40212 Düsseldorf
Tel: 0211 3559080
Tel: 0211 35590816
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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst vielen Dank für Ihre Frage.

Soweit von Ihnen durch das Zeugnis Ihrer Freundin, die bei dem Verkauf des Fahrzeugs anwesend war, bewiesen werden kann, dass das Leuchten der Motorkontrollleuchte dem Käufer bekannt war und weiter durch das Zeugnis Ihrer Freundin bewiesen werden kann, dass Sie zudem den Käufer darüber aufklärten, dass das Fahrzeug einen Vorschaden hatte, der letztlich durch die Angabe im Kaufvertrag zu dem Zustand des Fahrzeuges „ seitlich lackiert" auch deklariert wurde, haben Sie nichts zu befürchten. Denn Sie als Privatverkäufer, anders als ein gewerblicher Verkäufer, sind nicht verpflichtet, den Käufer umfassend über den tatsächlichen Umfang des Vorschadens aufzuklären.

Letztlich noch Folgendes:

Der Käufer eines Gebrauchtwagens kann nicht verlangen, dass das erworbene Fahrzeug in jeder Hinsicht der Qualität eines Neuwagens entspricht. In Abhängigkeit von Alter und Laufleistung sind gewisse Einschränkungen hinzunehmen.

Der von Ihnen verkaufte Audi A 6 war im Zeitpunkt des Verkaufs bereits 8 Jahre alt (Baujahr 2006) und wies zudem eine beträchtliche Laufleistung 220.000 Km auf. Bei einem derartigen hohen Kilometerstand kann kein Käufer verlangen, dass das Fahrzeug in einem Top Zustand ist, hier sind im Hinblick auf das Alter des Fahrzeuges und die erhebliche Laufleistung Mängel auf jeden Fall in Kauf zu nehmen.

Die Feststellung, ob ein Mangel des Fahrzeuges eine Abweichung vom Zustand des Durchschnittsautos aus der Menge vergleichbarer Altwagen darstellt, kann letztlich nur ein Sachverständiger treffen.

Sie sollten sich auf nichts mit dem Käufer einlassen und auch den Kontakt vermeiden, also keine Gespräche am Telefon führen etc.
Falls sich ein Anwalt für den Käufer meldet, können Sie sich gerne mit mir wieder in Verbindung setzten.


Mit freundlichem Gruß

Peter Dratwa
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 02.08.2014 | 11:22

Sehr geehrter RA Herr Dratwa,

erstmals vielen Dank für die schnelle und Kompetente Antwort ihrerseits.

Eine Frage hätte ich noch.

Wie kann das Zeugnis meiner Freundin bestätigt werden im Falle es zu einem Rechtsstreit kommt. Der

Käufer könnte bzw. wird sicherlich das ganze von sich abstreiten.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.08.2014 | 11:53

Sehr geehrter Fragesteller,

falls es zu einem Rechtsstreit kommt, wird Ihre Freundin zu den streitgegenständlichen Fragen, also Vorschäden etc. vernommen und wenn Ihre Freundin Ihre Aussagen bestätigt, dann wird der Gegner den Rechtstreit verlieren, weil er das Gegenteil nicht beweisen kann ( Aussage gegen Aussage).

Mit freundlichem Gruß

Peter Dratwa
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 06.08.2014 | 15:55

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