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Privatverkauf KFZ

18.01.2018 14:43 |
Preis: 45,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


11:56
Hallo wir haben vor ca. 4 Wochen einen VW Polo verkauft mit einem Kaufvertrag aus dem Internet also Gewährleistung ausgeschlossen. Nun hat der Käufer uns schon mehrfach kontaktiert erst wegen kleiner Mängel (Getränkehalter defekt, Lichtschaltschalter von der Innenraumbeleuchtung wo anscheinend auch ein Papier dazwischen geklemmt war damit er funktioniert) dann hat er Feuchtigkeit bemängelt das Auto läuft von innen an. Wir haben angeboten er soll mit dem Wagen vorbeikommen mein Mann schaut sich das an (hat er nicht gemacht bisher). Dann war er bei einer freien Werkstatt wegen der Feuchtigkeit und wollte wissen was das Problem ist ob Sie Ihm da was sagen können. Die Werksatt meinte dann wohl das es verschiedene Ursachen haben könnte, z.B. auch von der Klimaanlage.Er ist davon überzeugt ist das die Feuchtigkeit nicht von außen kommt da das Auto bei Ihnen in der Garage steht. Inzwischen war er nochmal bei der freien Werkstatt um das Auto durchchecken zu lassen, dabei wurde anscheinend festgestellt das das Auto einen Unfallschaden hatte und auch die Tür verrostet wäre. Der Käufer will das Auto nun zurück geben. Ich muß dazu sagen das wir das Auto selber so gekauft haben für unseren Sohn und er nach der Probefahrt für sich aber entschieden hatte das er es nicht haben will, wir hatten das Auto auch nicht zugelassen. Also haben wir das Auto so wie es war weiterverkauft. Nun hat das Fahrzeug einen Halter mehr und es wurde ja auch in dieser Zeit gefahren. Wir würden das Auto auch zurück nehmen da wir kein Theater haben wollen aber natürlich nicht zum vollen Kaufpreis. Was können wir am Kaufpreis abziehen, da wir ja auch nicht wissen ob das alles der Wahrheit entspricht, schriftlich hat er uns bisher nichts vorgelegt von der Autowerkstatt. Und uns ist auch nichts bekannt über diese angeblichen Schäden am Fahrzeug. Mit freundlichen Grüßen.
18.01.2018 | 15:25

Antwort

von


(353)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich ist es Ihnen natürlich freigestellt, den Wagen zurückzunehmen, obschon der Käufer natürlich erst einmal die Schäden beweisen müsste bzw. Ihnen beweisen müsste, dass Sie Kenntnis von den Schäden hatten.
Sollten Sie dennoch den Wagen zurücknehmen, können Sie die Nutzungsentschädigung für die zwischenzeitlich gefahrenen Kilometer gegenrechnen.
Diese Nutzungsentschädigung berechnet sich wie folgt:
Kaufpreis x gefahrene Kilometer (seit Kauf) : (erwartete Gesamtlaufleistung des Wagen – Tachostand bei Verkauf) = Nutzungsentschädigung in Euro.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 27.01.2018 | 09:11

Hallo ich hätte noch eine Frage, mein Mann hat letzte Woche Donnerstag 18.01.18 den Käufer angerufen bzw. seine Frau war am Telefon und hat darum gebeten das sich Ihr Mann bei uns melden soll wegen der Rückabwicklung des Kaufvertrages, bzw. wie er sich das Vorrstellt vor allem was für eine Preisvorstellung er hat. Bis heute haben wir noch nichts von Ihm gehört. Können wir ihm eine Frist setzen? Wenn ja wie lang oder kurz kann diese Frist sein, was muss darin stehen das wir abgesichert sind? Wir glauben das er das jetzt nutzt um in der Zeit ein anderes Fahrzeug für seine Frau zu finden.
Und das kann es ja nicht sein. Mit freundlichen Grüßen. P. Kropf

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.01.2018 | 11:56

Sehr geehrte Ratsuchende,

da es sich hier zunächst in Ihrem Fall um eine freiwillige Zustimmung zur Rückabwicklung handelt (der Käufer hat ja bislang nicht bewiesen, dass der Mangel bei Vertragsabschluss vorlag und Sie Kenntnis hatten (Arglist) und Gewährleistung war ausgeschlossen), können Sie dem Käufer eine Frist von 7 Tagen setzen. Danach ziehen Sie Ihr Einverständnis zur Rückabwicklung zurück und verweisen den Käufer auf seine Beweispflicht hinsichtlich der Arglist.

Sie sollten schriftlich per Einschreiben den Käufer auffordern, binnen einer Frist von 7 Tagen mitzuteilen, ob und wie er den Kauf rückabwickeln will. Verweisen Sie ihn auf die vorgenannten Folgen bei Verstreichenlassen der Frist.

Mit freundlichen Grüßen


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