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Privatverkauf Fahrrad

12.01.2015 16:00 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Guten Tag
Ich habe ein gebrauchtes Fahrrad verkauft und in dem Kaufvertrag dem "Kunden" die Original Rechnung zugesichert ( wollte sie ihm im Nachhinein schicken da ich sie bei Abholung nicht gefunden hab)
Nunja ich hab sie nicht mehr die Rechnung ! Der Händler bei dem ich das Rad gekauft hab will/kann mir keine Kopie Senden ( Grosshandel in Bonn)
Sonst ist mein Kunde zufrieden ,jetzt verlangt er aber die Rechnung sonst will er das Rad zurück geben

Kaufdatum war August 2014

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie dem Käufer im Kaufvertrag ausdrücklich die Aushändigung des Rechnungsoriginals zugesagt haben, dieses aber nicht mehr vorlegen können, haben Sie den Vertrag in diesem Punkt nicht erfüllt.

War die Überlassung der Originalrechnung Teil des Kaufvertrags, stellt sich die Frage, ob insoweit ein Mangel vorliegt, wenn die Rechnung dann doch nicht ausgehändigt wird. Wäre dies der Fall, könnte der Käufer u. U. vom Vertrag zurücktreten, wenn sich der Mangel nicht beheben lässt. Dies wäre grds. auch noch nach 5 bis 6 Monaten möglich.

Ferner könnte der Käufer Ihnen möglicherweise eine Täuschung anlasten, weil Sie - wie sich jetzt herausstellt - gar nicht in der Lage sind, die Originalrechnung auszuhändigen. Der Käufer wird dann den Kaufvertrag u. U. wegen arglistiger Täuschung anfechten und damit den Kaufvertrag wieder rückgängig machen. Auch das wäre jetzt noch möglich.

Ohne den genauen Wortlaut des Vertrags zu kennen, kann nicht ausreichend beurteilt werden, ob dem Käufer Gewährleistungsansprüche zustehen oder er den Vertrag wegen einer evtl. Täuschung anfechten könnte.

Nach Ihren Angaben kann aber auch nicht mit hinreichender Sicherheit ausgeschlossen werden, dass dem Käufer das Recht zusteht, das Fahrrad wieder zurückzugeben, wenn Sie die Originalrechnung nicht vorlegen können.

Mein Rat ist daher, möglichst mit dem Käufer eine einvernehmliche Klärung zu finden. Ist dies nicht möglich und besteht der Käufer auf eine Rückabwicklung des Kaufvertrags, sollten Sie den Vertrag tiefergehend anwaltlich prüfen lassen, ob dem Begehren des Käufers stattzugeben ist.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Silke Jacobi
Rechtsanwältin

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