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Privatkredit vergeben / Einfordern trotz verschwiegener EV

| 16.04.2013 15:31 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Zusammenfassung:

Ein Privatdarlehen kann durch Mahnbescheid oder Klage gerichtlich geltend gemacht werden. Zudem geht es in der Frage um die anfallenden Kosten und eine mögliche Strafbarkeit des Schuldners.

Sehr geehrte Damen und Herren,

folgende Sachlage:

Im Februar 2013 vergab ich einen Privatkredit.

Schriftlicher Vertrag und Ausweiskopie existiert.

Da die Rückzahlung im März stattfinden sollte, schrieb ich den Schuldner an.

So merkte ich, dass de Schuldner umgezogen ist und durch Heirat den Nachnamen wechselte.

Die neue Postanschrift habe ich ermittelt und eine Bonitätsabfrage vorgenommen: Im September 2012 gab der Schuldner bereits die Eidesstattliche Versicherung ab.

Die Forderungshöhe beträgt 1.200,- €; wie kann ich die Forderung geltend machen oder steht Einsatz und Nutzen in keinem Verhältnis?

Der Paragraph Kreditbetrug - wissentliche Verschleierung von Tatsachen - greift nicht bei Verträgen privat zu privat?

Vielen Dank und MfG
C.K.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Die Forderungshöhe beträgt 1.200,- €; wie kann ich die Forderung geltend machen oder steht Einsatz und Nutzen in keinem Verhältnis?

Nach Ihren Angaben war die Rückzahlung des Darlehens bereits im März fällig. Sie sollten den Schuldner daher auffordern (Einschreiben/Rückschein), die Rückzahlung innerhalb von 14 Tagen vorzunehmen und für den Fall der Nichtzahlung Klage androhen.

Für den gerichtlichen Weg stehen Ihnen 2 Möglichkeiten zur Verfügung.

1) Die Beantragung eines Mahnbescheids und sodann Vollstreckungsbescheids. Dies hat den Vorteil, dass Sie relativ schnell einen Titel erlangen, sofern der Schuldner nicht gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegt. Die Gerichtskosten betragen hierfür 27,50 €.

2) Sie können nach Fristablauf auch sofort Klage erheben. Die Gerichtskosten hierfür betragen 165,00 €.

Sollte das Mahnverfahren wegen Widerspruchs des Schuldners in das sog. streitige Verfahren übergehen, werden die Kosten für das Mahnverfahren angerechnet.

Bitte beachten Sie, dass in diesen Beträgen noch keine Rechtsanwaltsgebühren enthalten sind.


Der Paragraph Kreditbetrug - wissentliche Verschleierung von Tatsachen - greift nicht bei Verträgen privat zu privat?

Der Tatbestand des § 265b StGB: Kreditbetrug gilt tatsächlich nicht, wenn das Darlehen privat vergeben wurde. Allerdings könnte der Tatbestand des § 263 StGB: Betrug (Betrug) erfüllt sein, wenn der Schuldner bei Vertragsabschluss über seine Zahlungsfähigkeit und – willigkeit getäuscht hat.

Ich bin gern bereit, Sie in dieser Sache anwaltlich zu vertreten.

Abschließend weise ich Sie noch auf folgendes hin:
Diese Plattform dient lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung und kann eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.

Rückfrage vom Fragesteller 16.04.2013 | 17:15

Sehr geehrte Frau Deinzer,

wenn der Schuldner allrerdings bereits die Eidesstattliche Versicherung abgegeben hat, wie ich schrieb, hat eine Titelerlangung wenig Sinn, außer dass ich alle 3 Jahre nachprüfen kann, wie sich die finanzielle Situation darstellt.
Oder sehe ich diesen Aspekt falsch?

Daher war mir besonders die Frage Kosten / Nutzen wichtig.

Vielen Dank.

MfG
C.K.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17.04.2013 | 08:45

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Das ist grundsätzlich richtig. Seit 01.01.2013 kann die Überprüfung jedoch schon alle 2 Jahre stattfinden.

Mit freundlichen Grüßen

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 01.05.2013 | 13:21

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auf eine explizit gestellte frage, die den Sachverhalt entscheidend beeinflusst, wurde nicht eingegangen, stattdestten standardantwort

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