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Privatkredit rückzahlung

08.01.2016 21:33 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Hallo,
ich habe mir 2011 für den Hausbau 50.000€ in der Familie geliehen. Mündlich wurde vereinbart keine Zinsen und Rückzahlung wie es geht...

Als Schuldschein haben wir damals festgehalten:


Schuldanerkenntnis von XXX gegenüber YYY
Hiermit bestätigt der Schuldner, dem Gläubiger den Schuldbetrag von 50.000,00€ (In Worten: fünfzigtausend €)
Die Forderung wird vom Unterzeichnenden Schuldner ohne Einwände anerkannt.
Der Schuldner verpflichtet sich, den Betrag vollständig zurückzuzahlen.
Ort den 15.11.2011


Seitdem ist kein Geld geflossen und es wurde auch nichts gefordert. Weder schriftlich in irgend einer weise noch mündlich.
Aber am 10.02.2014 hatte mir YYY nochmals 2.000€ zu gleichen Bedingungen (gleicher Text aber keine erneute Erwähnung oder so von den 50.000€)

Wie sollte es anders sein, nach einem Streit fordert der Schuldner nun entweder sofort die
52.000€ zurück oder monatlich mindestens 250€ als Rate.
Zudem fordert er noch 3% Zinsen Rückwirkend.

Nachdem ich diese Rate monatlich nicht tilgen kann (max. 100-150€ sind momentan möglich) ist meine Frage nun ob es rechtlich zulässig ist, dass der Schuldner diese Forderung stellt.

Meines Wissens nach müsste die Summe von 50.000€ ohne Zahlung oder Aufforderung verjährt sein. Natürlich will ich die Schulden komplett tilgen! Aber wie damals ausgemacht ohne Zinsen und ich kleinen Schritten über eine lange Zeitspanne.
Sollte ich einen neuen Vertrag machen in dem ich die Zinsfreiheit und Ratenhöhe festlege?
Wenn ich dem Schuldner jetzt schriftlich antworte, gilt dies dann als Schuldanerkenntnis und die Verjährung ist unwirksam?

Danke

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Bei einem Darlehen ohne Rückzahlungsvereinbarung muss der Kredit erst mit dreimonatiger Frist gekündigt werden, bevor der Rückforderungsanspruch fällig wird. Solange dies nicht geschehen ist, beginnt die Verjährungsfrist nicht zu laufen. Der Gläubiger kann somit den Kredit kündigen und nach drei Monaten die komplette Rückzahlung der Darlehenssumme verlangen.

Wenn Sie eine solche sofortige Rückzahlung nach Ablauf der Kündigungsfrist nicht leisten können, wäre es sinnvoll, eine Ratenzahlung zu vereinbaren.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-

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