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Privatkredit

17.06.2010 12:34 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Ein Klient von mir hat Ende 2007 für seine Tochter auf eigenen Namen einen Kredit über € 10.000,- abgeschlossen und lt. eigenen Angaben in Bar an seine Tochter ausbezahlt. Bis Juni 2009 hat die Tochter monatlich € 250,- an meinen Klienten überwiesen (was auch der Abzahlungsrate bei der Bank gleicht) und dann mit den Zahlungen ausgesetzt. Die Tochter behauptet, dass Sie von dem Geld nur € 4000,- bekommen hätte und diese nun abgezahlt seien.

Leider wurde zwischen Beiden bzgl. des Kredits kein schriftlicher Vertrag festgelegt.

Lohnt es sich in diesem Fall die Sache weiterzuverfolgen und einen Anwalt einzuschalten um das Geld einzutreiben oder ist die Beweislage zu schwach? Immerhin geht es noch um € 6000,-.

Sehr geehtrter Fragesteller,

wenn sich per Überweisungsbeleg nachweisen lässt, dass tatsächlich eine Zahlung i. H. v. 10000,- Euro vom Vater an die Tochter getätigt worden ist, würde ich einen Rechtstreit für nicht aussichtslos halten.

Die Behauptung, es habe sich bei der Zahlung der 10.000,- Euro um ein (unverzinsliches) Darlehen gehandelt, könnte durch die monatlichen Zahlungen i. H. v. 250,- Euro an den Vater im Wege des Indizienbeweises zur Überzeugung bewiesen werden.

Wenn sich die Tochter auf den Standpunkt stellt, eine darlehensweise Hingabe des Geldes sollte vereinbarungsgemäß nur i. H. v. 4000,- Euro erfolgen und der Rest eine Schenkung sein, so hätte Sie dies zu beweisen, wobei hier ein Nachweis in Abweichung der inidiziellen Bedeutung der monatlichen Zahlungen schwer werden dürfte.

Im Verhältnis zu Bank wird der Vater aber allein haften.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach.

Mit freundlichen Grüßen

Scholz, RA

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