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Privatinsolvenz oder Einmalzahlungen ?

| 17.01.2017 10:58 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Schuldenbereinigungsplan oder Insolvenzverfahren als bessere Verfahrensweise zur Kreditrückführung.

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Mutter hat 716 € brutto und 639 € netto Rente.
Mein Vater 731,95 € brutto und 653,27 € netto Rente.

Im Dezember 2015 erhielt ich (Sohn) das Elternhaus im Rahmen einer Schenkung, die Eltern haben die Nutznießung.

Im Rahmen dieser Nutznießung werden Mieteinnahmen von 2 Whg. in Höhe von 500 € monatl. eingenommen.

Seit kurzem habe ich die Betreuung für Mutter wegen einer Demenz.
Nun habe ich festgestellt das meine Mutter bei zwei Banken Darlehen laufen hat.

Bank 1: 1834 Euro (Girokonto überzogen)
Bank 2: 4350 Euro (Kredit)

Frage: 1.)besteht die Möglichkeit einer Privatinsolvenz?
2.) Bank 2 würde das Darlehen gegen Einmalzahlung von 2500 € ablösen.
3.) Spielt das Haus noch eine Rolle bei einer evtl. Privatinsolvenz?
Angenommen Bank 1 würde sich auch auf eine Einmalzahlung von 1000 einlassen-
wäre es in Anbetracht der Gesamtsituation besser die insgesammt 3500 Euro an die Banken zu zahlen oder eine Privatinsolvenz anzustreben?

Vielen Dank für Ihre Antworten die gerne sehr kurz gehalten sein können.
Über alles was mir eine Richtung vorgibt bin ich dankbar..
17.01.2017 | 11:32

Antwort

von


(91)
Hohenzollernring 57
50672 Köln
Tel: 0221 - 95279564
Web: http://www.wuebbe-rechtsanwalt.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
zu 1)
Ich sehe hier keine Möglichkeit, dass der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen Ihrer Mutter, Erfolg hat. Hier kann keine Überschuldung gesehen werden. Vielmehr besteht die Möglichkeit der außergerichtlichen Schuldenbereinigung.
zu 2)
Das Angebot von Bank 2 klingt annehmbar. Bei der Höhe ist das eine Grenze, die auch im außergerichtlichen Schuldenbereinigungsverfahren angeboten werden könnte.
zu 3)
Das Haus kann noch eine Rolle spielen, wenn es geschenkt wurde und Ihre Mutter schon insolvent war. Hier könnte der Insolvenzverwalter die Schenkung anfechten.

Es wäre hier besser, sich außergerichtlich zu einigen und die Forderungen im Rahmen einer Einmal- oder Ratenzahlung auszugleichen.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

Bewertung des Fragestellers 17.01.2017 | 13:33

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