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Privatinsolvenz nach Mahnbescheid

11.08.2013 16:46 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Ich habe im September letzten Jahres.einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirkt.Bisher hat er in monatlichen Raten von 75€ gezahlt.Nun plant der Schuldner eine außergerichtliche Schuldenberinigung mit Verbraucherinsovenz.Für mich wäre das ein Verlust von 2800€.Ein entsprechendes Schreiben ,datiert auf den 1.18.2013,habe ich nach Rückkehr aus dem Krankenhaus in meiner Post vorgefunden.
Gibt es für mich eine reelle Chance noch rechtzeitig einen Titel zu erwirken,damit ich wenigstens nach wiedererlangung seiner Zahlungsfähigkeit mein Geld bekomme oder ist alles zu spät?Welche Kosten kommen auf mich zu,wenn ich einen Anwalt damit beauftrage?Habe ich mit dem Mahnbescheid schon einen Titel erwirkt?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Es sieht in Ihrem Fall so aus, als stünde demnächst ggf. die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens an. Wenn Sie bereits einen Mahnbescheid erwirkten (der übrigens für sich genommen kein Vollstreckungstitel darstellt) , müssten Sie schnellstmöglich einen Vollstreckungstitel beantragen, was in der Regel recht schnell geht. In Ihrem Fall gilt es jedoch zu bedenken, dass Sie von vorn beginnen müssetn: 1. Mahnbescheid beantragen, 2. Vollstreckungsbescheid beantragen.
Grund:
Nach § 701 ZPO muss der Antrag auf Erlass eines Vollstreckungsbescheid innerhalb von 6 Monaten ab Zustellung des Mahnbescheids an den Antragsgegner (dieses Datum finden Sie auch auf dem Antrag) bei Gericht eingegangen sein. Falls diese Frist nicht eingehalten wird, entfallen die Wirkungen des bereits zugestellten Mahnbescheids, der nach Ihren Angaben schon aus Sept.2012 ist.
Haben Sie dem Schuldner zudem die Ratenzahlung mittels einer Vereinbarung ermöglicht und ist der Schuldner bisher innerhalb der Ratenzahlungsvereinbarung nicht vertragsbrüchig (Verzug oä), so können Sie diesen Vollstreckungsbescheid ggf. auch nicht ohne weiteres vollstrecken; aber den Titel hätten Se wenigstens für den Fall, dass er mit den Raten in Verzug gerät und nicht in Insolvenz ist, denn:
Mit ERÖFFNUNG des Insolvenzverfahrens (Verbraucher- oder Regelinsolvenz) durch das Insolvenzgericht wird nahezu jede Zwangsvollstreckung unzulässig (wenige Ausnahmen).

Sie müssten dann Ihre Forderungen zur Insolvenztabelle anmelden und wären auf eine etwaige Quote im InsoVerfahren angewiesen; d.h. schlechtestenfalls erlangen Sie kaum Gelder zurück. Bitte beachten Sie auch, dass, sobald Sie Kenntnis von einem drohenden Insolvenzverfahren erlangen , ggf. raten-Zahlungen des Schuldners zurücklegen sollten, falls tatsächlich das InsoVerfahren eröffnet wird und der Insolvenzverwalter Zahlung im Vorfeld der Insolvenz zurückverlangt.

Anwlatskosten für Mahn- und Vollstreckungsverfahren richten sich nachndem RVG:
Ich unterstelle den von Ihnen angegebenen Dtreitwert von 2800€.

Gebühren im Mahnverfahren:
Streitwert: 2.800,00 EUR

Gerichtsgebühr für das Mahnverfahren KV 1100
54,00 EUR

Gebühr des Anwalts für das Mahnverfahren
§ 13, KV 3305 RVG (ein Mandant)
201,00 EUR

anwaltliche Auslagenpauschale KV 7002 RVG
20,00 EUR

Umsatzsteuer (19%) KV 7008 RVG
41,99 EUR
---------------------------- -------------------
Summe Kosten: 316,99 EUR


weitere Gebühren des Rechtsanwalts

für den Vollstreckungsbescheid
Streitwert: 2.800,00 EUR

Gebühr des Anwalts für VB-Antrag
§ 13, KV 3308 RVG
100,50 EUR

anwaltliche Auslagenpauschale KV 7002 RVG
0,00 EUR
Umsatzsteuer (19%) KV 7008 RVG
19,10 EUR
---------------------------- -------------------
Summe weitere Kosten: 119,60 EUR

Ihr Kostenaufwand liegt daher bei voraussichtlich 436,59 €.

Mit freundlichen Grüßen
Stein-Mayer
Rechtsanwältin


Rechtsanwaltskanzlei
Stein-Mayer
Breitenfelder Str. 68
04157 Leipzig

T: 0341 69701670
@: kanzlei.stein-mayer@web.de

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