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Privatinsolvenz im Ausland

17.02.2013 11:52 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich kurz vor der Privatinsolvenz in D stehe, in D der Zeitraum mir zu lange dauert, Ich selbst in der CH aktuell lebe und arbeite, würde ich gerne ggf einen Weg über England oder Spanien wählen wollen (Frankreich ist wohl zu kritisch/schwierig).

Was sind die grundsätzlichen Unterschiede Engl. / Spanien ( Rahmenbedingungen) und welche Lösung ist die Einfachere

Bitte ich zudem um Angabe einer seriösen Kanzlei für die Betreuung/ Abwicklung für beide Länder
17.02.2013 | 14:05

Antwort

von


(523)
Schönbornstr. 41
60431 Frankfurt
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre online-Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme:

Wenn Sie sich für ein Insolvenzverfahren in Spanien entscheiden und nachweisen können, dass sich dort Ihr Lebensmittelpunkt befindet, dann wird die Verfahrensdauer dort ca. 12 Monate dauern, vorausgesetzt, Ihre Verschuldung übersteigt nicht die Summe in Höhe von EUR 1.000.000. Damit Sie eine Restschuldbefreiung nach spanischem Recht erlangen können muss allerdings eine Masse zur Verteilung an die Gläubiger zur Verfügung stehen. Zur Restschuldbefreiung kommt es nach dem Abschluss eines sogenannten Ausgleichvorschlags mit den Gläubigern. D.h. falls sich die Gläubiger mit Ihnen auf einen Ausgleich einigen, ist eine Ausgleichsquote der Forderungen mindestens in der Höhe von 50% erforderlich, die Rückzahlungsfrist beträgt dann 5 Jahre. Bei einem Scheitern des Ausgleichsverfahrens geht das Insolvenzverfahren in die Abwicklungsphase über ohne eine anschließende Restschuldbefreiung. Dies ist sicher der entscheidende Nachteil des spanischen Insolvenzverfahrens.

Verlegen Sie Ihren Lebensmittelpunkt nach England und beantragen Sie dort die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über Ihr Vermögen, dann werden Sie ausgehend von dem Regelfall nach einem Jahr mit der Erteilung der Restschuldbefreiung rechnen können. Hierzu muss der Schuldner grundsätzlich nachweisen, dass er versucht hat, die Gläubiger durch Annahme von zumutbarer Arbeit u.ä. während des Insolvenzverfahrens zu befriedigen. Macht er dies glaubhaft, dann wird ihm die Restschuldbefreiung erteilt, soweit er nicht gegen die übrigen Insolvenzbestimmungen verstoßen hat. Die „Hürden" für die Erlangung einer Restschuldbefreiung werden grundsätzlich in England niedriger sein.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
J. Petry-Berger
Rechtsanwältin


ANTWORT VON

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