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Privatinsolvenz / Kosten aus Vergleich


| 31.01.2018 09:29 |
Preis: 52,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von



Guten Tag,

folgender Sachverhalt: Ende vergangenen Jahres habe ich mit meinem damaligen Vermieter vor Gericht einen Vergleich bezüglich meinerseits noch ausstehender Nebenkosten-Nachzahlungen geschlossen, deren Rechtmäßigkeit ich in der seinerzeit vorliegenden Höhe bezweifelt habe. Das Gericht hat die Summe um ca. 1/3 reduziert, die noch offene Summe begleiche ich auf Anordnung des Gerichts in monatlichen Raten. Im kommenden Monat werde ich Privatinsolvenz beantragen müssen. Frage: Fließen die dann noch offenen Zahlungen des Vergleichs mit in die Insolvenzmasse oder muss ich die Zahlung bis zum Ende fortsetzen, weil es ein vor Gericht geschlossener und von beiden Seiten akzeptierter Vergleich ist?

Besten Dank für Ihre Bemühungen!

31.01.2018 | 11:58

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie zum damaligen Zeitpunkt nicht sicher wussten, dass Sie in die Insolvenz gehen, handelt es sich um eine "normale" Insolvenzforderung, welche nach §§ 174 InsO zur Tabelle anzumelden ist. Hier an ändert auch die Titulierung bei Gericht nichts.

In dem Moment, wenn das Insolvenzverfahren eröffnet wird, dürfen Sie auch diesen Gläubiger (Gläubigergleichbehandlungsgrundsatz) nicht mehr befriedigen.

Die Forderung wird sodann ebenfalls von der angestrebten Restschuldbefreiung umfasst.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub
-Rechtsanwalt-


Bewertung des Fragestellers 31.01.2018 | 12:50


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