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Privathaftpflicht


31.07.2007 19:37 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Kugler



Hallo, mein Problem ist folgendes;
Mein UL-Flugzeug war ein einem Tag am Rande des Passierweges auf unserem Flugplatz sicher abgestellt. Um genügend Platz zum Vorbeifahren zu haben, schob ein anderer Flieger meinen bei Seite und sicherte ihn auch wieder.Danach ging er zu seinem Flieger zurück. Das Flugzeug war zwar sicher, aber der gewählte Ort nicht. An dieser Stelle ist es möglich, dass ein Böe das Fl-Z. von unter erfasst, da dort eine Böschung ist, die einen Düseneffekt erzeugen kann. Aufgrund seiner Unerfahrenheit diesbezüglich konnte er es nicht wissen. (erst seit kurzen bei uns)Nun ist genau das passiert. Eine Böe erfasste das FZ und warf es nach hinten um. Nach einigem Hinund Her sah er seinen Fehler ein und meldete den Schaden seiner Privat-Haftpflich bei der Allianz. Die behauptet nun, da ein anderes FZ beteiligt war, müsse die Haftpflicht senes Fliegers dafür aufkommen. Meine Frage also; War sein Flieger daran beteiligt ( da er vorbei wollte zum tanken) oder muss seine Privat- Haftpflicht dafür aufkommen? Oder bleibt alles an mir hängen?

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zunächst möchte ich mich für Ihre gestellte Frage bedanken und diese in Anbetracht Ihres geschilderten Sachverhalts und Ihres Einsatzes kurz wie folgt beantworten.

Die private Haftpflichtversicherung des anderen Fliegers greift nur, wenn der Schaden nicht bei Betrieb des Flugzeuges entstanden ist.

„Beim Betrieb“: Früher nur bejaht, soweit der Motor zum Zweck der Fortbewegung in Betrieb gesetzt worden sei („maschinentechnischer Begriff“). Heute vertritt die Rspr. den „verkehrstechnischen Begriff“ des Betriebs eines maschinenbetriebenen Flug- oder Fahrzeugs: Solange sich ein maschinenbetriebenes Flug- oder Kraftfahrzeug im Verkehr befindet und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, wird es „betrieben“. Somit wird auch der ruhende Verkehr erfaßt. Ob ein ordnungsgemäß abgestelltes Flug- oder Kraftfahrzeug „in Betrieb“ sei, ist strittig.

In Ihrem Fall wurde das Flugzeug beschädigt, als der Schadensverursacher versuchte Ihr Flugzeug zu verschieben, um mit seinem Flugzeug passieren zu können. Somit ist nach der obigen Definition die Ansicht, dass der Schaden beim Betrieb des Flugzeugs entstanden ist, durchaus vertretbar.

In diesem Falle müsste die Haftpflichtversicherung des Flugzeuges des Schadensverursachers Ihren Schaden tragen.

Unabhängig vom Ergebnis welche Versicherung den Schädiger freistellt haben Sie einen direkten Anspruch gegen den Schadensverursacher. Dieser wiederum hätte möglicherweise einen Anspruch gegen seine private Haftpflicht oder gegen die Haftpflicht des Flugzeuges.

Für eine Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sascha Kugler
Rechtsanwalt

Zum Abschluss möchte ich Sie noch auf Folgendes ausdrücklich hinweisen:

Diese Auskunft umfasst die wesentlichen Gesichtspunkte, die in Fällen der geschilderten Art im Allgemeinen zu beachten sind.
Insbesondere bezieht sich diese Auskunft lediglich auf die Informationen, die mir Rahmen der Sachverhaltsschilderung zur Verfügung stehen. Eine umfassende Sachverhaltsermittlung ist für eine umfassende verbindliche Beratung unerlässlich. Deshalb weise ich Sie ausdrücklich daraufhin, dass diese Leistung nicht im Rahmen der Online-Beratung erbracht werden kann.

Bitte beachten Sie auch bei der Beantwortung Ihrer Nachfrage. Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Darüber hinaus ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Schon daraus ist erstichtlich, dass diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen kann. Ich bitte Sie dies stets zu beachten!

Nachfrage vom Fragesteller 31.07.2007 | 20:37

Danke für die schnelle Antwort. Ich werde sehen, was die FZ- Haftpflicht sagt, im Bedarfsfall werde ich Sie für ein umfangreiches Beratungsgespräch kontaktieren.

Ergänzung vom Anwalt 01.08.2007 | 14:52

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich danke Ihnen für das positive Feedback.

Wir stehen Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch mit Rat und Tat zur Seite.

Mit freundlichen Grüßen

Sascha Kugler
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