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Privater Welpenverkauf mit Schutzvertrag nach 4 Monaten Welpen Rückgabe

20.09.2013 13:34 |
Preis: ***,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Guten Tag,
ich habe einen Welpen verkauft mit Schutzvertrag in diesem habe ich unter anderem folgende Punkte stehen

*die übernahme des Tieres erfolgt wie besichtigt, ohne Gewährleistungsverpflichtung des bisherigen Eigentümers
*gezahlte Schutzgebühren oder Aufwandsentschädigungen bei Rückgabe des Tieres nicht rückzahlbar
*der bisherige Eigentümer übernimmt für das Tier keine Haftung bei hervorgerufenen Schäden, das vorhanden sein bestimmter Eigenschaften wird nicht zugesichert

nun zu meinem Problem nach 4 Monaten teilt mir der Käufer mit das der Hund krank wäre und er ihn nicht als Therapiehund ausbilden lassen kann (dies wurde von mir nie Garantiert oder Vertraglich vereinbart, dazu hat sie sich entschlossen) der Welpe hätte neurologische Ausfallerscheinungen (alle 3-4 Tage) er selbst hat extreme private Probleme daraufhin habe ich den Hund bei abgeholt und mitgeteilt das ich den Hund zu mir nehmen kann aber kein Geld rückerstatten werde. Man sagte mir es ist egal hauptsache dem Hund geht es wieder gut.
Da ich der Meinung bin das sie den Hund extrem belastet hat 3 x in der Woche Hundeschule dazu ein krankes Kind das den Welpen nie in Ruhe gelassen hat und er nie wirklich ruhen konnte nach dem der Hund 5 Wochen bei ihr war, hatte er meiner Meinung ein (BurnOut) erlitten, seitdem diese Ausfallerscheinungen.

Der Hund lebt nun seit 1 Woche bei uns keine Ausfallerscheinungen mehr, ein ruhiger ausgeglichener verspielter Welpe ist er.

Nun meine Frage, tritt die Gewährleistungsausschließung und die anderen Punkte im Vertrag in Kraft?
Wie soll ich mich verhalten?
Was würden Sie mir Raten?

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sofern die konkreten Regelungen in dem Schutzvertrag wirksam sind, war Ihr Vorgehen korrekt.

Bei einem solchen Schutzvertrag greifen die Gewährleistungsrechte auch nur bedingt.

Darüber hinaus lassen sich Gewährleistungsansprüche beim Tierkauf ohnehin nur schwer durchsetzen.

In Ihrem Fall war der Hund insbesondere zu keinem besonderen Zweck verkauft, sodass die Gewährleistungsansprüche de Käuferin auch ins Leere gehen.

Wenn der Hund allgemein krank ist, fällt dies ja auch nicht in Ihren Verantwortungsbereich.

Wenn es dem Hund nachweisbar nicht gut geht, bei der Käuferin, kann er im Rahmen der Regelungen des Schutzvertrages zurückgeholt werden, bzw. da Sie das schon getan haben, kann er auch bei Ihnen verbleiben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 20.09.2013 | 14:47

Der Käufer teilte mir nun mit das sie nun zum Antwalt geht, da sie der Meinung ist das es ein neurologischer Defekt oder ein Gendefekt ist und sie den Kaufbetrag zurück möchte da sie den Hund ja nicht aus Spaß gekauft hat sondern für Therapiezwecke ihres Kindes.
Muss ich als privater Verkäufer für evtl. Krankheiten haften?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.09.2013 | 15:02

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Sie haften nur dann, wenn Sie von der Krankheit wussten.

Da Sie aber keine Kenntnis hatten - woher auch - gibt es keinne Haftungsgrund.

Da im Vertrag auch der Zwecke Therapiehund nicht angegeben ist, bleibt dies Außen vor.

Mit freundlichen Grüßen

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