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Privater KFZ Verkauf ( Bastlerfahrzeug )


| 20.05.2007 19:28 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Tanja Stiller



ich habe ein auto verkauft als bastlerfahrzeug ( nur quittung ) mit 240000km ohne tüv, hinten hat er geklappert, das auto war ihnen sehr schmutzig usw. der mann hat das auto für 450.-euro gekauft, nach 3 tagen hat er angerufen und hat gesagt das der punto ja keine servo hat. habe ihm gesagt das er das auto gerne zurückbringen kann, das wollte er dann auch nicht weil er ja angeblich das auto schon sauber gemacht hätte und geld reingesteckt hätte von ca. 300.-euro. jetzt will er zum anwalt gehen mit dem ausdruck wo servo drauf steht.


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zuerst möchte ich Sie daraufhin weisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall den Gang zu einer Kollegin/ einem Kollegen vor Ort ersetzt.
Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann nämlich die rechtliche Beurteilung komplett anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund, der von Ihnen erhaltenen Angaben und eingesetzten Betrag wie folgt:

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben Sie ein Fahrzeug verkauft und in der Artikelbeschreibung angegeben, dass das Fahrzeug eine Servolenkung habe.
Dies trifft aber nicht zu.

Im Rahmen eines Kaufvertrages zwischen zwei Privaten können die gesetzlichen Gewährleistungsrechte ausgeschlossen werden.

Da Sie lediglich dem Käufer eine Quittung über den Kaufpreis ausgestellt haben, gehe ich davon aus, dass Sie auch keinen Gewährleistungsausschluss vereinbart haben.

Dadurch dass in der Anzeige das Fahrzeug mit einer Servolenkung beschrieben wurde und tatsächlich diese Servolenkung nicht vorliegt, ist das Fahrzeug mangelhaft im Sinne des § 434 BGB.
Der Käufer kann, wenn die Sache mangelhaft ist, gemäß § 437 BGB
1. Nacherfüllung verlangen
2. vom Vertrag zurücktreten
3. den Kaufpreis mindern
4. Schadensersatz bzw. Aufwendungsersatz verlangen

Ob die 300€ wirklich angemessen sind, kann endgültig nur ein Gutachter beurteilen.

Angesichts des niedrigen Kaufpreises sollten Sie versuchen mit dem Käufer eine Einigung zu erzielen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung bieten und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin Tanja Stiller

Nachfrage vom Fragesteller 20.05.2007 | 20:05

vielen dank für ihre antwort. das auto sollte 500.-euro festpreis kosten.weil ich aber nicht 100% wusste ob das auto servo hatte, habe ich ihm bei der übergabe 50.-euro erlassen. schliesslich ist er 3 tage mit dem auto gefahren.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.05.2007 | 20:13

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Nachfrage beantworte ich natürlich gernn

Falls der Käufer von dem Fehlen der Servolenkung gewusst hat, sind gemäß § 442 BGB die Rechte des Käufers wegen eines Mangels ausgeschlossen.
D.h. Sie müssen beweisen, dass der Käufer gewußt hat, dass das Fahrzeug keine Servolenkung hatte.
Im Endeffekt bedeutet das, dass Sie müssen beweisen müssen, dass Sie gerade 50€ im Preis runtergegangen sind, weil Sie nicht genau wussten, ob eine Servolenkung vorhanden ist oder nicht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin Tanja Stiller

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