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Privater Darlehensvertrag während Trennung geschlossen

27.06.2011 14:18 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Ich habe mit meinem Ex-Freund vor einem Jahr bei unserer Trennung einen privaten Darlehensvertrag geschlossen uber 3100 €, der monatlich zurückgezahlt werden sollte. Das war Geld, dass er mir für mein Auto während unserer Partnerschaft gegeben hatte. Er hatte mich bei der Trennung ziemlich unter Druck gesetzt das zu unterschreiben.

Das Geld sollte monatlich in Raten zurückgezahlt werden, sonst wäre die ganze Summe sofort fällig.
Wir sind dann wieder zusammengekommen und zu dieser Ratenzahlung kam es dann nicht mehr. Mündlich hieß es, ich soll mir keine Sorgen machen. Wir hatten danach erneut eine gemeinsame Zukunft geplant.

Das hat nun leider nicht geklappt und jetzt ein jahr später fällt ihm wieder der Darlehensvertrag ein.

Muss ich das Geld jetzt zurück zahlen, trotz seiner mündlichen Zusage, dass der nicht mehr relevant sei?

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Sehr geehrter Ratsuchender,
unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und des mitgeteilten Sachverhaltes möchte ich Ihre Frage im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworten:

Da Sie mit Ihrem ehemaligen Lebensgefährten einen schriftlichen Darlehensvertrag geschlossen haben, sind Sie grds. zur Rückzahlung der Darlehensvaluta gem. § 488 Abs. 1 BGB verpflichtet.

Die mündliche Vereinbarung, dass der Darlehensvertrag nicht mehr relevant sein soll, kann grds. als Aufhebungsvertrag i.S.d. § 311 BGB oder als Erlassvertrag gem. § 397 BGB ausgelegt werden.

Rein materiell-rechtlich gesehen hat Ihr ehemaliger Lebensgefährte damit wirksam auf die noch offene Darlehensvaluta verzichtet, so dass Sie nicht mehr zur Rückzahlung verpflichtet sind.

Das Problem liegt allerdings im prozess-rechtlichen Bereich. Ihnen obliegt als Schuldnerin die Beweislast für einen Erlass bzw. für die Aufhebung des Vertrages. D.h. Sie müssen beweisen, dass Sie mit Ihrem ehemaligen Lebensgefährten solch einen Aufhebungs- bzw. Erlassvertrag geschlossen haben.

Dies dürfte Ihnen schwer gelingen, da der Vertrag lediglich mündlich geschlossen wurde. Sollte es Personen geben, die den Erlass der Schulden bezeugen können, könnten diese Personen in einem etwaigen Prozess als Zeugen für den Aufhebungs- bzw. Erlassvertrag benannt werden.

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