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Privater Darlehensvertrag rückwirkend

17.09.2014 10:46 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Zusammenfassung: Zu den Voraussetzungen eines privaten Darlehensvertrags

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe einem Bekannten über einen längeren Zeitraum für diverse Anschaffungen / Lebenshaltungskosten etc. immer wieder mit Geld ausgeholfen. Wir haben das bisher mit einer einfachen Liste festgehalten und mit einem gentlemans agreement besiegelt. Nun ist die Summe doch sehr angewachsen und wir möchten einen Darlehensvertrag ö.ä. aufsetzen, sind uns aber unschlüssig inwieweit sich das machen lässt auf bereits geleistete kleinteilige Zahlungen. Wir können nicht explizit jede Zahlung und deren Zweck benennen.

Was wird benötigt um eine rechtssichere Basis für diese Schuld zu haben. Was sind die Mindestanforderungen um es gerichtlich einstreitbar zu machen im Ernstfall? Was muss das Schriftstück auf jeden Fall enthalten und was sollte es im Idealfall enthalten?

Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Für eine vertragliche Basis benötigen Sie mindestens die Namen der Vertragsparteien, den Ausgangsbetrag (Forderungsstand zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses) sowie eine Regelung für Zinsen (falls gewünscht) und das Vertragsende.


Ein Darlehensvertrag wird schriftlich geschlossen zwischen dem Darlehensgeber und dem Darlehensnehmer. Ein Darlehensvertrag wird wirksam, wenn er von beiden Vertragsparteien unterschrieben worden ist und der jeweils anderen Vertragspartei die jeweilige Vertragserklärung zugegangen ist.

Die Darlehenssumme muss definiert sein. Der Anfangsbetrag muss ermittelt werden und zum Vertragsbestandteil gemacht werden. Die Einzelheiten der bisherigen Zahlungen, insbesondere der Zahlungszweck, spielen dabei keine Rolle.

Das gilt natürlich nicht, wenn Sie auch für die bereits verliehenen Geldbeträge Zinsen verlangen wollen. Zinsen sind Wesensmerkmal des Darlehens, müssen aber nicht zwingend gefordert werden.

Auf den aktuellen Forderungsstand kommt es an, wenn das Darlehen beendet wird. Dies kann durch Zeitablauf erfolgen, wenn eine feste Laufzeit vereinbart wird, oder durch Kündigung, wenn das Vertragsende nicht bestimmt ist. Gesetzlich ist eine Kündigungsfrist von drei Monaten vorgesehen. Sollten zwischenzeitlich Rückzahlungen erlaubt sein, so sollte dies ebenfalls in dem Darlehensvertrag erwähnt werden.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.
Abschließend darf ich Sie noch auf die Bewertungsfunktion hinweisen.

Mit freundlichen Grüßen

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