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Privater Darlehensvertrag rechtsgültig oder verjährt?

| 18.10.2011 13:12 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Rechtsberater, meine Eltern haben meinem Bruder 2005 ein privates Darlehen gewährt aus dem bislang noch keine Rückzahlungen erfolgten. Da die Betreffenden wegen verschiedener familiärer Streitpunkte nicht oder kaum miteinander reden, ist um die Situation nicht zu verschärfen das Thema Rückzahlungserinnerung ausgeklammert. Um im Erbschaftsfalle die Forderung gelten zu machen zu können,(Ich bin Testamentarisch als Erbe des Letztversterbenden eingetragen) haben mir meine Eltern nun das original Schriftstück mit folgendem Inhalt zur Aufbewahrung gegeben


"DARLEHNSVERTRAG
13.12.2005
Die Eheleute A leihen der Firma B
Euro 30.000,00 zum Zins von 4 % pro Jahr
für 12 - 24 Monate.

Teilrückzahlungen sind auch möglich."


Allerdings vermute ich, dass der Vertrag nicht rechtsgültig ist weil kein konkretes Datum der Rückzahlung festgelegt ist oder aber die Forderungen könnten bereits verjährt sein.
Kann mir hier jemand bitte Aufklärung verschaffen?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich verjähren Ansprüche nur dann, wenn Sie zunächst fällig geworden sind.

Die Verjährungszeit beträgt nach § 197 BGB: Dreißigjährige Verjährungsfrist drei Jahre und beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden/fällig ist.

In Ihrem Fall dürfte die maximale Vertragslaufzeit 24 Monate betragen haben, sodass der Anspruch am 13.12.2007 fällig gewesen wäre und die dreijährige Verjährungsfrist am 31.12.2010 abgelaufen wäre.

Wenn Sie Ihren Bruder aber dazu bekommen, zumindest einen kleinen Teilbetrag wieder zu leisten oder aber den Anspruch vor Zeugen anerkennt, würde die Verjährung wieder erneut für drei Jahre zum Laufen kommen (§ 212 BGB: Neubeginn der Verjährung ).

An Ihrer Stelle würde ich nunmehr erst allein und dann mit Hilfe eines Anwaltes versuchen, Druck auf ihn auszuüben, sodass er zumindest eine Teilzahlung wieder leistet und somit erst einmal wieder die Verjährung ausgeklammert werden kann, um den Anspruch nicht vollständig zu verlieren.

Wenn Sie für die Durchsetzung später Hilfe brauchen sollten, steht Ihnen meine Kanzlei dafür gerne zur Verfügung.

Bewertung des Fragestellers 18.10.2011 | 14:31

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