Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Privater Darlehensvertrag / Vorkaufsrecht


10.07.2006 17:45 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Ich gewaehre meinem Sohn ein privates Darlehen zum Kauf eines Wohngebaeudes einschl. Grundstueck.
Unter "Sicherheiten" soll im Vertrag ein Vorkaufsrecht meinerseits verankert werden. Es existiert ein weiterer Darlehensvertrag (Bank) mit eingetragener erstrangiger Grundschuld.

Frage:

Genügt die entsprechende Klausel im Vertrag oder muss das Vorkaufsrecht notariell beurkundet bzw. sogar im Grundbuch eingetregen werden? Danke

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich gern entsprechend Ihrer Angaben wie folgt:

Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen einem schuldrechtlichen Vorkaufsrecht (§§ 463 ff. BGB) und einem dinglichen Vorkaufsrecht (§§ 1094 ff. i. V. m. §§ 463 BGB).

Nach Ihrer Schilderung wollen Sie mit dem Vorkausrecht Ihre Darlehenshingabe absichern. Insofern bietet das schuldrechtliche Vorkaufsrecht keinen umfassenden Schutz, da es lediglich den Eigentümer (Ihren Sohn) des Grundstückes verpflichtet, nicht aber ggü. Dritten wirkt.

Das dingliche Vorkaufsrecht wirkt gegenüber Jedermann, also schlimmstenfalls auch gegenüber dem Insolvenzverwalter und Dritten im Rahmen der Zwangsversteigerung.

Für das dingliches Vorkaufsrecht gelten die §§ 1094, 463 ff., 311 b. Abs. 1 BGB. Dies bedeutet in verständlicher Form, daß der Sicherungsvertrag zwischen Ihnen und Ihrem Sohn (Hingabe des Darlehens gegen Einräumung eines Vorkaufsrechts als Sicherung) der notariellen Beurkundung bedarf.

Grundsätzlich sollten Sie in Ihre Überlegungen einbeziehen, ob das Vorkaufsrecht grundsätzlich optimal geeignet ist, Ihre Darlehensforderung abzusichern.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Benutzen Sie im gegenteiligen Fall bitte die Möglichkeit der einmaligen kostenlosen Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

J. Dehe
Rechtsanwältin


FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER