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Privateinlage UG(Haftungsbeschränkt)

| 09.05.2017 09:44 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Problem ist folgendes:
Bin mit meiner UG(Haftungsbeschränkt) vor drei Monaten in einen anderen Landkreis umgezogen.
Dieses musste ja Notariell sowie im Handelsregister eingetragen
und geändert werden.
Nun ist es so, dass ich nun im neuen Einsatzgebiet ein wenig investieren muss. Ist hier eine Privateinlage zulässig oder funktioniert dieses wieder nur durch eine Stammkapitalerhöhung, d.h, der Weg zum Notar bzw.
Handelsregister was ja wieder mit Kosten verbunden wäre.
Welche andere zulässige Möglichkeiten gibt es noch? Privateinlage, Kredit vom Geschäftsführer?
Würde mir gerne den nochmaligen Weg zum Notar sparen.

09.05.2017 | 10:48

Antwort

von


(413)
Nürnberger Strasse 71
96114 Hirschaid
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Zunächst darf ich vorausschicken, dass ich die von Ihnen angedachte „Privateinlage" dahingehend verstehe, dass es sich um ein Gesellschafterdarlehen handelt, d.h. dass diese „Einlage" (z.B. durch Ihren Steuerberater) bilanztechnisch auf einem entsprechenden Konto verbucht würde. Dieser Weg ist zulässig und auch unter der von Ihnen angesprochenen Thematik des Kosten- und Zeitaufwands sinnvoll, da die „Einlage" nur zum Bilanzstichtag in der dann aufzustellenden Bilanz erscheint, womit keine zusätzlichen Kosten entstehen. Solange Sie – z.B. aus insolvenzrechtlichen Gründen; das Gesellschafterdarlehen wäre als Fremdkapital anzusehen – zu der „Einlage" weitere, einschränkende Erklärungen wie z.B. einen Rangrücktritt abgeben, sind Sie auch jederzeit berechtigt, das Darlehen wieder abzuziehen, solange hierdurch nicht eine Zahlungsunfähigkeit verursacht wird, § 64 GmbHG . Allerdings möchte ich es nicht unerwähnt lassen, dass Sie in dem Fall, dass innerhalb eines Jahres nach Abzug des Gesellschafterdarlehens für die UG ein Insolvenzantrag gestellt wird, den zurückgezahlten Betrag wieder an die Gesellschaft erstatten müssen. Diesbezüglich wären Sie aber nicht schlechter gestellt, als wenn Sie der UG die Liquidität in Form von Eigenkapital zugeführt hätten.

Die von Ihnen angesprochenen Wege „Privateinlage" und „Kredit" sind in rechtlicher Hinsicht identisch, d.h. gesellschaftsrechtlich handelt es sich jeweils um ein Gesellschafterdarlehen. Sofern Sie nicht noch über weitere Gesellschaften verfügen, ist das Gesellschafterdarlehen die einzige, einfache Möglichkeit der Gesellschafterfinanzierung. Alternative Vorschläge kann ich daher nicht unterbreiten.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Thomas Henning

Bewertung des Fragestellers 11.05.2017 | 07:27

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