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Private Vorsorge und Kinderunterhalt


29.05.2007 10:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Mein Sohn ist minderjährig. Der Vater des Kindes macht nach bereignites Einkommen, 6,5% Private Versicherungskosten vom netto Einkommen abzüglich geltend, so dass er nur noch ein maßgebendes Einkommen von 2.600,€ hat.
Der Vater des Kindes ist Beamte, so dass eine spätere Vorsorge durch die Pension gewährleistet ist.
Können diese Private Versicherungskosten bei der Bereschnung des Kindesunterhalt so berücksichtig werden?
Wie ist es bei Werbungskosten bei Beamte? Gelten hier ebenfalls die 5%?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne beantworte ich ihre Anfrage wie folgt:

Private Versicherungskosten können grundsätzlich bei der Unterhaltsberechnung berücksichtigt werden, auch bei Beamten.

Hierzu zählen z.B. Vorsorgeaufwendungen (auch private Versicherungen, soweit sie angemessen und im Einzelfall anerkannt sind). Bei privaten Rentenversicherungen für Beamte ist es z.B. erforderlich, das diese staatlich gefördert werden.


Für entsprechende private Versicherungen kann man ggf. insgesamt bis zu 20% des Bruttoeinkommens aufwenden. Zu betrachten ist aber immer der Einzelfall. Mann kann hier keine pauschalen Aussagen treffen.

Werbungskosten (Berufbedingte Aufwendungen) können ebenfalls zumindest mit einer Pauschale von 5% geltend gemacht werden.

Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass Vorsorgeaufwendungen, Berufbedingte Aufwendungen, usw. von dem Gesamt- Bruttoeinkommen abgezogen werden und so das bereinigte Nettoeinkommen ergeben.

Vom bereinigten Nettoeinkommen wird dann natürlich nichts mehr abgezogen, denn danach berechnet sich die Höhe Unterhaltsanspruchs.

Sofern der Unterhaltspflichtige vom bereinigten Nettoeinkommen nochmals Abzüge vornimmt, wäre dies nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Keller
Rechtsanwalt
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