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Private Versicherung

| 19.11.2010 19:44 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tobias Rösemeier


Mir wurde von einem Mitarbeiter der DBV, also einer Versicherung für den Öffentlichen Dienst eine Versicherung angeboten. Da ich, wie ihm auch bekannt ist, nicht im Öffentlichen Dienst tätig bin, habe ich bedenken. Im Schadensfall wird sich die Versicherung sicher darauf berufen und nicht zahlen. Wie ist die Rechtslage.

Sehr geehrte Fragestellerin,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Die DBV - Deutsche Beamtenversicherung - bezeichnet sich selbst als Spezialversicherer für Beamte und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes.

Neben den Angeboten, die auf die besonderen Bedürfnisse aller Angehörigen des Öffentlichen Dienstes ausgerichtet sind – zum Beispiel: Diensthaftpflichtversicherung, Dienstunfähigkeitsversicherung, abgestimmte Altersvorsorgeprodukte sowie beihilfefähige Tarife in der Krankenversicherung – bietet die DBV besondere Schwerpunktlösungen für Lehrerinnen und Lehrer sowie Mitglieder von Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr.

Es erscheint insofern fraglich, inwiefern überhaupt Versicherungsangebote für Nichtbeamte und nicht im öffentlichen Dienst Beschäftigte existieren.

Da Sie leider keine weiteren Angaben dazu gemacht haben, welches konkrete Angebot Ihnen unterbreitet worden ist, rate ich auf jeden Fall zu Vorsicht.

Soweit nämlich die angebotenen Versicherung bzw. der vorgeschlagene Tarif zur Voraussetzung die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe hat, könnte in dem Abschluss eines solchen Versicherungsvertrages die Erschleichung eines Preisvorteils aufgrund falscher Angaben bei Vertragsabschluss gesehen werden, der in der Tat zum Verlust des Versicherungsschutzes führen kann. Problemtisch wird dies insbesondere im Schadensfall, da die Versicherung sodann vom Vertrag zurücktreten kann und dann von der Leistung frei wäre.

Möglicherweise hat der Versicherungsvertreter nur Interesse am Abschluss eines Vertrages und kommt hier seiner vorvertraglichen Beratungspflicht nicht in erwünschter Art und Weise nach.

Sie sollten die Versicherungsbedingungen in jedem Fall eingehend studieren oder im Zweifel von dem Angebot Abstand nehmen.


Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage im Rahmen dieses Erstberatungsportales beantworten und eine angemessene erste rechtliche Orientierung geben. Sollten Sie eine Nachfrage haben, können Sie diese gern stellen.


Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
-Rechtsanwalt-



Bewertung des Fragestellers 19.11.2010 | 23:05

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