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Private Unfallversicherung...


| 29.05.2007 09:38 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger



Guten Tag, ich hatte einen Verkehrunf. im Feb.06. Nun sind noch Gerichtsverh. abzuwarten wg. der Schuldfrage. Habe schwere Verletzungen erlitten. Habe eine PUV. GA stellte Invaliditätsdgrad fest. 75%. PUV. rechnete jetzt (Mai 07) 20% ab und behält sich vor mich erneut im Feb. 09 begutachten zulassen. Dann endgültigen Invaliditätsgrad bestimmen zulassen. Habe für die 20% Leistung erhalten. Aber im letzten Jahr August 06 hat die PUV. auf Wunsch mir einen Vorschuß gezahlt der im jetzigen Abrechnungsbogen nicht mehr erwähnt oder verechnet ist. Meine Frage: Muß ich den Vorschuß auf die Verbleibende Invalidität zurück zahlen. oder bleibt der weiterhin für die spätere verechnung bei Gesamt invalidität bestehen. Habe die AUB 2002.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt Stellung nehme:

Erst nach der endgültigen Bemessung des Grades der Invalidität – also im Februar 2009 - wird die Invaliditätsleistung der Höhe nach feststehen. Hiernach wird die Unfallversicherung den Leistungsfall insgesamt abrechnen und sowohl den geleisteten Vorschluss wie auch die im Mai 2007 anerkannte Leistung von 20 % mit der sich aufgrund der engültigen Bemessung ergebenden Invaliditätsleistung verrechnen. Ergibt sich aus der abließenden Berechnung eine höhere Invaliditätsleistung als der Unfallversicherer bereits erbracht hat, ist dieser im Übrigen nach 9.4 Avbs. 2 AVB verpflichtet, den Mehrbetrag mit 5 % über dem Basiszinssatz gemäß § 247 Abs. I BGB jährlich zu verzinsen.

Ich hoffe Ihnen, eine erste hilfreiche Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Petry-Berger
Rechtsanwältin
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