Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
506.970
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Private Schulden

11.01.2019 12:02 |
Preis: 30,00 € |

Kredite


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Guten Tag,
ich habe 2018 einer Person insgesamt 2.500€ für diverse Angelegenheiten geliehen.
Leider hat es den Anschein, das die Korrespondenz sich langsam schwierig gestaltet und ich befürchten muss, das geliehene Geld nicht zurück zu bekommen.

1. Was für rechtssichere Schritte muss ich unternehmen, damit ich notfalls das Geld per Gericht einklagen kann?
2. Schuldanerkentnis- was für ein Formular wird vom Gericht anerkannt?
3. Darf ich Zinsen berechnen wie eine Firma?

Vielen Dank
11.01.2019 | 12:30

Antwort

von


(359)
Nürnberger Strasse 71
96114 Hirschaid
Tel: 095432380252
Web: http://www.ra-henning.biz
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre einzelnen Anfragen möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


1.
Damit Ihre Forderungen erfolgversprechend vor Gericht eingeklagt werden können, muss eine ausreichende Beweislage für das "Leihen" des Geldbetrages bestehen. Insbesondere die Auszahlung des Betrages muss nachgewiesen werden können, z.B. durch Überweisungsbelege, Quittungen, Kontoauszüge, geführte Korrespondenz o.ä. Sollte die bisherige Beweislage ungenügend sein, wäre nachzubessern, z.B. durch das von Ihnen bereits erwähnte Schuldanerkenntnis - sofern dieses noch abgegeben wird.

2.
Nach § 781 BGB bedarf das Schuldanerkenntnis der Schriftform. D.h. es ist an sich ausreichend, wenn Sie ein Schuldanerkenntnis (z.B. mittels Computer) vorformulieren und dieses vom Schuldner unterzeichnet wird. Allerdings ist ein solches privatschriftliches Schuldanerkenntnis nicht zu 100% sicher, da es z.B. aufgrund eines vermeintlichen Irrtums des Schuldners, einer bei Unterzeichnung bestehenden Drucksituation u.s.w. angefochten werden könnte. Rechtssicher wäre daher nur ein vom Notar beurkundetes Schuldanerkenntnis, welches aber mit Kosten verbunden ist. Diese können je nach Absprache aber auch dem Schuldner auferlegt werden. Das notarielle Schuldanerkenntnis hätte zudem den Vorteil, dass sich der Schuldner der Zwangsvollstreckung unterwerfen kann, was das Führen eines späteren Gerichtsverfahrens überflüssig machen würde.

3.
Soweit zwischen Ihnen und dem Schuldner keine Zinsen vereinbart wurden, können nur Verzugszinsen verlangt werden. Dafür müsste sich der Schuldner aber in Verzug befinden, was ich aufgrund des mitgeteilten Sachverhalts leider nicht beurteilen kann. Für die Berechnung der Verzugszinsen ist übrigens die Webseite www.basiszins.de/zinsrechner zu empfehlen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Thomas Henning

ANTWORT VON

(359)

Nürnberger Strasse 71
96114 Hirschaid
Tel: 095432380252
Web: http://www.ra-henning.biz
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Insolvenzrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, Grundstücksrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Wirtschaftsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 65883 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,4/5,0
Die Antwort war hilfreich und kam zeitnah. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war in Ordnung. ...
FRAGESTELLER
4,0/5,0
besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Gute Info, fachlich kompetent und sprachlich verständlich. ...
FRAGESTELLER