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Private Rehamaßnahme während Krankengeldzahlung


18.09.2006 11:12 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht



Welche Informationen darf eine Krankenkasse verlangen in der Zeit wo Krankengeld gezahlt wird? Ein MDK Gutachten liegt vor, mit Empfehlung Reha etc. Patient will private Reha aus privater Versicherung, die nur zahlt, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind, wie : 3 wöchige Dauer, Arztaufsicht über Therapien, Diagnosebezogene Therapien, Fachabteilung passend zur Erkrankung. (Krankenkasse will Name der privaten Versicherung,
deren Leistungen etc. wissen, und bei wem die Maßnahme stattfindet). Die private Versicherung und die
Krankenkasse weiß, daß ursprünglich BG-Fall).

Darf die Krankenkasse Krankengeld versagen, wenn privater
Reha-Aufenthalt?

Die private Maßnahme soll stattfinden, da
in einem BG Krankenhaus nicht offen mit Patient gesprochen wurde - und Therapien kontraproduktiv - was Patient aber erst
später herausfand. Patient will aus negativem Feld heraus.
Danke.
Sehr geehrter Fragesteller,

Krankengeld wird bezahlt, wenn ein Anspruch darauf besteht. Besteht der Anspruch, ändert auch eine privat finanzierte Reha hieran nichts. Allerdings ist in der Praxis häufig streitig, ob ein Anspruch auf Krankengeld an sich besteht, weshalb der Grund und die Erforderlichkeit, sowie die Zielrichtung (Beseitigung der arbeitshindernden Erkrankung) einer privaten Reha darzulegen sind um den Leistungsanpruch an sich zu begründen. Der Umfang der zur Beurteilung erforderlichen Informationen richtet sich nach dem Einzelfall, also der jeweiligen Erkrankung.


Mit freundlichen Grüssen

RA Oliver Martin

Nachfrage vom Fragesteller 18.09.2006 | 17:48

Danke für Ihre Antwort.
Der Krankengeldanspruch besteht.
Meine Frage war demnach, ob ich tatsächlich
der Krankenkasse meine privatesten Dinge mitteilen muß -
wie Privatversicherungsname, in welcher Privat-Klinik ich
für 3 Wochen bin - und - ob ich überhaupt um "Genehmigung"
fragen muß für diese Privat-Reha - die ja letztendlich doch
sogar positiv für die Krankenkasse ist - da
1. diese der Krankenkasse Geld erspart !
2. und eigentlich 1. Grund - mir helfen soll.
Danke. Mit frdl. Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.09.2006 | 18:44

Zur Beurteilung der Frage, ob die von Ihnen beabsichtigte Reha auch "positiv" im Sinne Ihrer Erkrankung zu beurteilen ist, werden die von der KV abgefragten Daten benötigt. Zudem stellt sich regelmäßig die Frage der Leistungsüberschneidungen die nur auf diesem Wege zu klären sind. Grundsätzlich müssen Sie natürlich keine Angaben machen, ob Ihr Leistungsanspruch z.B. auf Krankengeld unterstützt wird ist offen, da Sie die Nachweise hierfür zu erbingen, aber zumindest die Einholung dieser Nachweise ermöglichen müssen.

Ihre Daten werden bei der KV vertraulich behandelt, Sie brauchen also keine Bedenken zu haben, dass Ihre sensiblen Daten unbefugten Dritten zugänglich gemacht werden.

Mit freundlichen Grüssen


RA Oliver Martin

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