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Private Krankenversicherung zahlt Klinikaufenthalt + Operation in der Schweiz nicht


28.11.2013 14:51 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Philipp Wendel



Guten Tag,

im Juli 2011 wurde ich von meinem behandelnden Orthopäden unter positiver Bewertung der medizinischen Notwendigkeit für eine Operation in die Schweiz überwiesen. (dort wurde ich bereits 2010 erstmals operiert, was ebenfalls Schwierigkeiten mit der Kostenübernahme ergab, jedoch letztendlich von der priv. KV gezahlt wurde (unter Vorbehalt)).

Nach Einreichung dieses Attests bei der AOK und Beantragung der Kostenübernahmen klärte die AOK dies mit meiner privaten Zusatzversicherung für stationären Aufenthalt (Signal Iduna) ab.
Die AOK erklärte daraufhin schriftlich, dass sie die Basiskosten (ca. 450 Euro / Tag) übernehmen wird und die Signal Iduna eine Übernahme der RESTKOSTEN zugesagt habe.
Mir wurde ebenfalls ein Gsprächsprotokoll übermittelt, in dem die Signal Iduna eine Restkostenübernahme telefonisch erklärt habe. Ansprechperson bekannt.

Letzendliche Quintessenz:
-Signal Iduna zahlt ca. 1/4 nicht, da manche Versicherungsleistungen nicht abgedeckt seien (z.B. OP Saal Benutzung, ö.Ä.)
- AOK beruft sich auf Kostenübernahmeerklärung der Signal Iduna und den eigenen geleisteten Betrag ("Wir dürfen nicht mehr zahlen")
- Ich sitze auf Kosten von 18.000 CHF und stehe als Vertragspartner in der Schuld des Krankenhauses.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ihre Frage lässt sich ohne komplette Erfassung aller rechtlich relevanten Umstände nicht umfassend und konkret beantworten.

Fakt ist:

Ihnen gegenüber wurde eine sog. Restkostenzusicherung durch die private Krankenzusatzversicherung abgegeben.

Das heißt zunächst, dass neben Ihrer privaten Krankenversicherung die private Krankenzusatzversicherung für die anfallenden Kosten einstehen muss.

Fraglich bleibt, ob im Rahmen dieser Gespräche auch über etwaige Kosten gesprochen wurde, welche im Leistungskatalog der Zusatzversicherung "von vornherein" nicht enthalten sind.

Mangels Informationen vermag ich darüber keine Einschätzung abgeben zu können.

Ich rate Ihnen folgendes:

Fordern Sie schriftlich per Einwurfeinschreiben sowie unter Fristsetzung (14 Tage) die Zusatzversicherung auf, die restlichen Kosten zu übernehmen. Nennen Sie dabei die Ihnen bekannte Ansprechperson, welche Ihnen eine Abdeckung der Restkosten zugesichert hat.

Sollte die Versicherung sich weiterhin weigern, den offenen Betrag zu begleichen sollten Sie sich an einen mit dem Medizinrecht vertrauten Anwalt wenden, damit dieser eine Einschätzung der rechtlichrn Lage unter Sichtung aller relevanten Unterlagen abgegeben kann.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen und Weglassen von Informationen zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen hinsichtlich einer ersten Einschätzung weitergeholfen.

Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei für eine weitergehende Beratung oder Vertretung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
-Philipp Wendel-
Rechtsanwalt
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