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Private Krankenversicherung / Gesetzliche Krankenversicherung

| 16.01.2014 20:47 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Guten Tag, hier mein Fall:

Ich bin seit 38 Jahren privat krankenversichert, 60 Jahre alt und habe vor 2 Jahren geheiratet. Meine Frau ( 53 ) war gesetzlich krankenversichert, ist vor etwa vier Jahren arbeitslos geworden und hat Leistungen der Arbeitslosenversicherung bezogen; in der Zeit war sie über die Arbeitsverwaltung krankenversichert. Kurz nachdem wir geheiratet haben, sind diese Leistungen der Arbeitsverwaltung ausgelaufen, wir haben die gesetzliche Versicherung meiner Frau freiwillig weitergeführt. Damit das möglich war, mußte ich mein Einkommen offenlegen; daraus wurde dann ein fiktiver Beitrag meiner Frau berechnet; wir mußten
€ 333,70 € monatlich für diese "freiwillige" Pflichtversicherung zahlen, in der auch die Töchter meiner Frau aus erster Ehe mitgeführt werden.. Unsere Steuerklassenkombination ist 3 / 5.

Jetzt hat meine Frau einen gesetzlich versicherten Job gefunden; sie arbeitet zunächst 15, ab Juli 2014 dann 25 Stunden im Angestelltenverhältnis und hat im Dezember 2013 netto 600 € verdient. Der Arbeitgeber hat für Dezember Sozialversicherungsbeträge, also auch Kranken- und Pflegeversicherung abgeführt.

Dumme Frage: Darf ich mich freuen, dass nun die 333 € Krankenversicherungsbeitrag wegfallen, da die gesetzlichen Leistungen des Arbeitgebers natürlich an die gleiche Krankenkasse fließen wie unsere freiwilligen? Danke!

Laut Ihrem Sachvewrhalt sind Sie weiterhin privat versichert, Ihre Frau freiwillig gesetzlich weiterversichert und übt nun ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis aus.
Da Ihre Frau mittlerweile nach Ihren Angaben in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis arbeitet ist Sie im Sinne des §5 SGB V versicherungspflichtig. Die Versicherungspflicht beginnt im Sinne des §186 SGB V mit dem Tag des Eintritts in das Beschäftigungsverhältnis. Die freiwillige Weiterversicherung endet im Sinne des §191 Nr. 2 SGB V mit dem Beginn einer Pflichtmitgliedschaft.
Ihre Frau dürfte daher nur noch pflichtversichert sein.
Nehmen Sie hierzu am besten mit Ihrer Krankenversicherung Kontakt auf und geben Sie den Sachbverhalt inklusive Vorlage der Versicherung an.
Ich hoffe Ihre Frage ausreichend beantwortet zu haben und stehe bei einer Rückfrage gerne zu Verfügung.

Nachfrage vom Fragesteller 16.01.2014 | 23:30

Verzeihen Sie; jetzt ist mir an Ihrer Ergänzung etwas unklar. Mein Verdienst liegt durchaus als AN seit Langem über 48.000 €; deshalb konnte ich mich privat versichern. Die Kinder sind nicht meine, haben anderweitige Unterhaltsansprüche und waren stets bei meiner Frau familienversichert, die 16jährige geht zur Schule und hat kein Einkommen; die 22jährige studiert und bekommt BAFÖG. Ändert sich hier etwas? Sie haben das Sie in Ihrer Ergänzung grossgeschrieben, so dass Sie möglicherweise mein Eikommen meinen. Oder war das nur ein Tippfehler?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.01.2014 | 01:01

Im Sinne des Paragraph 10 Abs. 4 SGB V würde in Ihrem Fall eine Familienversicherung über Ihre Frau nur scheitern, wenn Sie als Privatversicherter (mit höheren Einkommen als ihre Frau und oberhalb besagter Grenze) für die Kinder überwiegend aufkommen würden. Da, wie Sie selbst schreiben, der Unterhalt für die Kinder anderweitig geregelt ist und Sie selbst somit nicht überwiegend für die Kinder aufkommen, können diese auch grundsätzlich weiterhin über Ihre Frau familienversichert sein.
Ich hoffe Ihnen nun einen ausreichenden ersten Überblick in der Sache verschafft zu haben.

Ergänzung vom Anwalt 16.01.2014 | 22:09

Ergänzend möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich laut Ihren Angaben davon ausgehe, dass die Kinder bislang bei Ihrer Frau familienversichert waren und Sie selbst keinen monatlichen Verdienst in Höhe von 1/12 der Jahresarbeitsentgeldgrenze (oberhalb 4000 €)verdient haben, so dass für diese weiterhin eine Familienversicherung bei Ihrer Frau möglich sein dürfte.

Die Rechtsfolge der Beendigung einer freiwilligen Mitgliedschaft tritt im Sinne des §191 Nr. 2 i.V.m. §39 Abs. 2 SGB X übrigens kraft Gesetzes ein.

Bewertung des Fragestellers 19.01.2014 | 09:54

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