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Private Emailadresse bei Hotmail


21.10.2005 11:43 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Verwandter von mir hat bei jemanden mit dem ich in Streit bin das private Mailaccount per Geheimfrage geknackt und alle Kontaktdaten und Mails gelöscht. Er hat dies von einen Internetcafe und auch von mir zu Hause gemacht. Allerdings ohne mein Wissen.

Es handelt sich hierbei um einen rein privaten Emailaccount es worden keine Viren oder Trojana benutzt nur die Geheimefrage wenn man das Passwort vergisst und die Antwort war so simpel das jeder der diese Person kennt Zugang erlangen konnte. Mittlerweile hat der den Zugang zurück allerding ohne Mails und Kontaktdaten (Mailadressen).

Er hatte mich kontaktiert und beschuldigt und ich habe dann mal nachgehört und ihm seinen Zugang zurück beschaft.

Jetzt will er natürlich Anzeige gegen Unbekannt erstatten da ich ihm keine Namen genannt habe. Da es aber anscheinden auch von meinen Anschluss stattgefunden hat werde ja erst einmal ich belastet

Wie sieht die Strafe dafür aus bei jemanden der noch nie in Erscheinung getreten ist.

Trägt er nicht eine gewisse Teilschuld da sein Account nicht ausreichend geschützt war. Außerdem würde sich ja auch nicht einhackt sondern jediglich durch Glück die richtige Antwort gefunden. Der Name seiner Katzen wie einfallsreich.

Ermittelt bei so etwas überhaupt die Staatsanwaltschaft da ja auch keine weiteren Personen geschädigt würden. Es würden keine Mail verschickt oder sonstiges es würde lediglich nur alles gelöscht.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Schilderung kommt eine strafbare Handlung nach § 303 a StGB in Betracht:

(1) Wer rechtswidrig Daten (§ 202a Abs. 2) löscht, unterdrückt, unbrauchbar macht oder verändert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.


Nach einer entsprechenden Anzeige mit Strafantrag wird ermittelt werden. Über evtl. gespeicherte IP-Adressen wird man Sie auch ausfindig machen können.

Man wird dann zunächst als Täter, dann ggf. als Beihelfer ermitteln.

Natürlich vereinfacht das verwenden von derartigen Passwörtern den Zugriff, ändert jedoch nichts an der Strafbarkeit.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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