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Privatdetektiv Persönlichkeitsrecht


| 24.01.2007 21:46 |
Preis: ***,00 € |

Datenschutzrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine geschiedene Ehefrau, von der ich Unterhalt bekomme, will mir eine eheähnliche Beziehung bzw. Wohn- u.Wirtschaftsgemein-
schaft nachweisen. Über einen Zeitraum von 2 Jahren wurde ich dahingehend von einem Privatdetektiv ausgespäht.

Dieser unternahm nach eigenen Angaben u.a. folgendes:

1. Befragung meiner Nachbarn nach Häufigkeit von
Besuchen und Übernachtungen einer bestimmten Person.
2. Befragung des Hausmeisters nach dem gleichen Sachverhalt.
3. Befragungen von Geschäftsleuten der Umgebung nach dieser
Besucherin.
4. Anrufe unter falschem Namen bei mir und meinen Eltern, um
nach meiner Bekannten zu fragen.
5. Abgabe eines Geschenkes am Heiligen Abend (!!!) bei meinen
Eltern, um sich einen Einblick in die Wohnung und Überblick
über die anwesenden Personen zu veschaffen.

Sie können sich sicher vorstellen, daß diese Bespitzelungen meinem Ruf in der Hausgemeinschaft und bei Geschäftsleuten nicht gerade förderlich sind.

Meine einzige Frage: DARF DER DETEKTIV DAS ALLES ??
24.01.2007 | 22:24

Antwort

von


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Heinrich-Brüne-Weg 4
82234 Weßling
Tel: 08153 8875319
Web: www.anwaeltin-heussen.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,

1.Ein Privatdetektiv darf von Ihnen ohne Ihre Zustimmung keine personenbezogenen Daten erheben.

2.Er darf aber sämtliche Mittel ausschöpfen, die auf legalem Wege zur Ermittlung von Sachverhalten führen.

3.Die von Ihnen geschilderten Maßnahmen verstoßen noch nicht gegen geltendes Gesetz. Zwar ist das Verschicken eines Pakets an eine Bekannte an Ihre Adresse am Weihnachtsabend nicht erfreulich. Jedoch liegt darin kein Verstoß gegen Ihr Persönlichkeitsrecht oder gegen das Datenschutzgesetz.

4.Erst wenn Ihre Exfrau falsche Beschuldigungen schuldhaft vorbringt, können Sie gegen sie vorgehen.


Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.
Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Nina Heussen
Rechtsanwältin
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Abschließend darf ich mir erlauben, noch auf Folgendes hinzuweisen:

Meine Auskunft bezieht sich nur auf die Informationen, die mir zur Verfügung stehen. Eine umfassende Sachverhaltsermittlung ist für eine verbindliche Einschätzung unerlässlich. Diese Leistung kann im Rahmen der Online-Beratung nicht erbracht werden.
Darüber hinaus können eine Reihe weiterer Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem anderen Ergebnis führen. Bestimmte Rechtsfragen wie z. B. die Frage der Verjährung oder von Rückgriffsansprüchen gegenüber Dritten etc., können mit dieser Auskunft nicht abschließend geklärt werden, da es hier auf die Details im Einzelfall ankommt. Ferner sind verbindliche Empfehlungen darüber, wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.


Nachfrage vom Fragesteller 24.01.2007 | 23:05

1. Das Geschenk an Heiligabend wurde nicht verschickt, sondern vom Detektiv persönlich an eine ihm völlig fremde Person übergeben.
2. Was ist mit der Diskreditierung bei meinen Nachbarn und Geschäftsleuten? Das muß ich doch wohl nicht hinnehmen???????

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.01.2007 | 23:43

Sollten falsche Verdächtigungen gegenüber Geschäftspartnern geäußert worden sein, haben Sie die Möglichkeit, Strafanzeige zu erstatten. Jedoch genügt dafür nicht die Abgabe eines Pakets von einem Detektiv. Wenn jedoch die Nachfragen geschäftsschädigend sind, können Sie die Unterlassung dieser Tätigkeit gemäß § 1004 BGB verlangen und auch durchsetzten.

Mit freundlichen Grüßen
Nina Heussen
Rechtsanwältin

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