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Privatdarlehen ohne Schriftliches


| 04.11.2007 20:40 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich habe vor ca. einem halben Jahr meinem Exfreund 5.000Eur geliehen. Ich habe aber nichts schriftliches in der Hand. Es war aber vereinbart, dass er mir das Geld innerhalb von 3 Monaten zurückzahlt. Nun ist es aber so, dass er nicht vor hat mir das Geld zurück zu zahlen und deshalb meine Frage: Ist es möglich das Geld gerichtlich einzuklagen und ist dies auch sinnvoll?
04.11.2007 | 20:56

Antwort

von


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89407 Dillingen a. d. Donau
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage(n). Vorweg möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass es sich bei folgender Antwort lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung handelt und diese eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen kann. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung Ihres Anliegens völlig anders ausfallen. Dies vorausgeschickt beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Sie könnten zwar die Rückgabe des Geldes einklagen bzw. einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen. Wenn jedoch der Ex – Freund die Übergabe des Geldes im Gerichtsverfahren bestreiten sollte, so wird es schwierig sein, die „ Verleihung “ der 5.000,00 €uro vor Gericht zu beweisen, da Sie nichts "schriftliches" in der Hand haben.

Sie solltem dem Ex – Freund daher zunächst per Brief vorschlagen, Ihnen binnen 14 Tagen mitzuteilen, wie viel er in Raten, z. B. 1.000,00 €uro im Monat, zurückzahlen kann. Unbedingt sollten Sie Ihn bitten per Post zu antworten. Als Grund könnten Sie eine Reise oder ähnliches angeben. Hoffentlich gelingt es Ihnen so mit etwas Geschick vom Ex etwas " schriftliches " zu bekommen.

Wenn das beschriebene Vorgehen nicht weiter hilft, so sollten Sie zumindest versuchen mit dem Ex in Anwesenheit von Zeugen über die Angelegenheit zu reden. Schließlich träfe Sie vor Gericht die Beweislast für die "Verleihung" der 5.000,00 €uro.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung ermöglicht zu haben. Bei Bedarf benutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion, um an mich im Rahmen dieses Forums eine Nachfrage zu richten.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kohberger
Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Michael Kohberger

Nachfrage vom Fragesteller 04.11.2007 | 21:08

Erstmal Danke für die schnelle Antwort. Bei der Übergabe des Geldes war eine Freundin als Zeuge dabei,somit habe ich also gute Chancen mein Geld wieder zubekommen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.11.2007 | 21:20

Vielen Dank für die Nachfrage, die ich wie folgt beantworte:

Der Zeugenbeweis gilt vor Gericht "allgemein" als "schwaches Beweismittel." Daher ist es trotzdem empfehlenswert, zunächst den Versuch zu unternehmen, vom Ex freiwillig etwas "schriftliches" zu erhalten.

Wenn Sie gleich gerichtliche Schritte einleiten, so löst das natürlich Kosten aus. Fraglich ist in diesem Zusammenhang außerdem, ob der Ex überhaupt zahlungsfähig ( solvent ) ist.

Hat er Arbeit, Vermögen etc. ?

Beachten Sie bitte, dass Sie nicht zu lange mit der Beauftragung eines Anwaltes bzw. mit der Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheides zuwarten, da sonst die Verjährung bzw. Verwirkung berechtigter Rückzahlungsansprüche droht.

Vor Ablauf eines halben Jahres haben Sie jedoch weder die Verjährung noch eine Verwirkung berechtiger Ansprüche zu befürchten. Ich hoffe, auch Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kohberger
Rechtsanwalt

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