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Privatdarlehen gegen Grundschuld

24.01.2014 17:10 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Ich beabsichtige einem Bekannten ein Privatdarlehen kurzfristig zur Verfügung zu stellen.
Im Kreditvertrag soll vereinbart werden, dass zur Absicherung des Darlehens eine Grundschuld bestellt werden soll. Die Grundschuldbestellung selbst soll über einen Notar vorgenommen werden. Nun habe ich gehört, dass wegen der Besicherung durch die Grundschuld der Kreditvertrag notariell beurkundet/beglaubigt werden muss. Ist die zutreffend?

Sehr geehrter Ratsuchender,

§ 29 Abs. 1 S. 1 Grundbuchordnung (GBO) sieht vor, dass "[e]ine Eintragung [...] nur vorgenommen werden [soll], wenn die Eintragungsbewilligung [§ 19 GBO] oder die sonstigen zu der Eintragung erforderlichen Erklärungen durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden nachgewiesen werden.

§ 129 BGB sieht vor, dass für eine öffentliche Beglaubigung, die Unterschrift des Erklärenden von einem Notar beglaubigt werden muss.

Es muss daher nicht unbedingt der Darlehensvertrag notariell beglaubigt werden. Es genügt die notarielle Beglaubigung der Einigung über die Bestellung (§ 873 BGB).

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 24.01.2014 | 17:53

Vielen Dank für die schnelle Beantwortung der Frage. Hier noch mal eine Nachfrage zur Klarstellung. Der Darlehensvertrag, mit der Vereinbarung eine Grundschuld als Sicherheit zu bestellen, muss also nicht dem Notar zur Beurkundung vorgelegt werden. Es ist ausreichend, wenn der Bekannte zum Notar geht und dort seine Unterschrift unter eine Grundschuldbestellungsurkunde beglaubigen lässt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.01.2014 | 18:53

Sehr geehrter Ratsuchender,
richtig.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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