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Privatdarlehen- Verjährung

19.09.2008 16:42 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 02.05.2005 habe ich einer Bekannten Geld geliehen. Damals haben wir schriflich vereinbart:

Darlehenssumme:
10.000,00 EUR

Tag der Darlehenshingabe:
02.05.2005 per Banküberweisung auf Kto der Darlehensnehmerin

Zinsen:
Das Darlehen wird zinsfrei gewährt, die Darlehensnehmerin gleicht jedoch die Inflationsrate aus.

Tilgung:
Beginnend am 01.07.2006 ist das Darlehen halbjählich in gleichbleibenden Raten von je 2000,00 zuzügl. Inflationsausgleich zu tilgen. Die Tilgungsraten sind per Banküberweisung auf ein Konto des Darlehensgebers zu zahlen. Sondertilgungen kann die Darlehensnehmerin jederzeit leisten.

Sicherheiten:
Der Darlehensgeber kann jederzeit adäquate Sicherheiten verlangen. Zunächst wird das Darlehen ohne Gewährung von Sicherheiten gewährt.

Sonstiges:
Im übrigen gelten für diesen Vertrag die Vorschriften des BGB.

Salvatorische Klausel:
Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so ist sie durch eine Bestimmung zu ersetzen, die am ehesten den Vorstellungen beider Vertragsparteien entspricht.

Bislang wurde noch keine Rückzahlung geleistet.

Nun möchte ich gerne wissen, wann meine Ansprüche verjähren und wie ich sie sichern kann.


Vielen Dank



19.09.2008 | 18:07

Antwort

von


(1162)
Hauptstraße 16 a
25488 Holm
Tel: 04103/9236623
Web: http://www.kanzlei-roth.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Der Anspruch des Darlehensgebers auf Rückerstattung des Darlehens verjähren in drei Jahren (Regelverjährungsfrist).

Der Beginn der Regelverjährung bestimmt
sich nach § 199 BGB: Beginn der regelmäßigen Verjährungsfrist und Verjährungshöchstfristen und setzt zwei Kriterien voraus:

1. der Anspruch muss entstanden sein und
2. der Gläubiger muss von den anspruchsbegründenden Umständen sowie der Person
des Schuldners Kenntnis erlangt oder grob fahrlässig nicht erlangt haben.
Die Verjährung beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem diese zwei Ereignisse eingetreten sind.

Damit verjähren die Rückzahlungsansprüche wie folgt:

1) Rückzahlungsanspruch zzgl. Inflationsausgleich entstanden und fällig am 01.07.2006

Verjährungsbeginn 31.12.2006
Verjährungseintritt 01.01.2010

2) Rückzahlungsanspruch zzgl. Inflatitonsausgleich entstanden und fällig am 01.01.2007

Verjährungsbeginn 31.12.2007
Verjährungseintritt 01.01.2011

3) Rückzahlungsanspruch zzgl. Inflationsausgleich entstanden und fällig am 01.07.2007

Verjährungsbeginn 31.12.2007
Verjährungseintritt 01.01.2011

4) Rückzahlungsanspruch zzgl. Inflationsausgleilch entstanden und fällig am 01.01.2008

Verjährungsbeginn 31.12.2008
Verjährungseintritt 01.01.2012

5) Rückzahlungsanspruch zzgl. Inflationsausgleich entstanden und fällig am 01.07.2008

Verjährungsbeginn 31.12.2008
Verjährungseintritt 01.01.2012

Nach den vertraglichen Vereinbarungen können Sie jederzeit adäquate Sicherheiten verlangen.

Als Personalsicherheit kommt hier die Bürgschaft in Betracht, als Realsicherheit die Sicherungsübereignung eines beweglichen Gegenstands (z.B. Auto).

Zunächst sollten Sie den Darlehensnehmer unter angemessener Fristsetzung zur Rückzahlung des Darlehens zzgl. Inflationsausgleich auffordern bzw. eine Bankbürgschaft beizubringen.

Nach fruchtlosem Verstreichen der Frist empfehle ich Ihnen, einen Kollegen mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2008
info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de
Tel. 040/317 97 380
Fax: 040/31 27 84
Johannisbollwerk 20
20459 Hamburg


Rechtsanwalt Karlheinz Roth

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