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Privat krankenversichert trotz Gehalt unter der Beitragsbemessungsgrenze


| 27.12.2012 21:52 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht



Guten Tag.
Ich bin seit Jahren privat krankenversichert. Hatte mich in der Elternzeit für 3 Jahre aus der gesetztlichen KV befreien lassen, immer dabei gearbeitet. Nach der Elternzeit bin ich weiterhin mit 60%Teilzeit bei meinem Arbeitgeber beschäftigt. Mich hat mein Arbeitgeber zu diesem Zeitpunkt, der mittlerweile rund 4 Jahre vorbei ist nicht darauf hingewiesen, dass ich unter der Beitragsbemessungsgrenze liege und mich gesetzlich versichern muss.Ich habe das auch nie hinterfragt. Durch einen Zufall habe ich vor einiger Zeit erfahren, dass ich seit rund 4 Jahren falsch versichert bin. Mein Arbeitgeber weiß davon noch nicht.
Seitdem mache ich mir Gedanken, was das jetzt für mich bedeutet und was die nächsten Schritte sind.

Habe ich Konsequenzen für die letzten Jahre, in denen ich falsch war zu tragen?
Kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch aus der gesetzlichen Krankenkasse austreten? Wenn ja, was wàren hier die nächsten Schritte?
Ich wùrde sehr gerne weiter privat versichert bleiben.

Muss ich meinen Arbeitgeber auf diesen Sachverhalt jetzt hinweisen? Oder kann ich auch warten bis er selber irgendwann merkt? Mache ich mich damit strafbar?

Was würden Sie mir raten?

Danke für Ihre Unterstützung.





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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:

Sie waren während der Elternzeit unabhängig von Ihrem erzielten Einkommen von der Versicherungspflicht befreit. Diese Befreiung gilt nur für den Zeitraum der Elternzeit.

Danach hätte wieder geprüft werden müssen, ob Sie weiterhin die Voraussetzungen der Versicherungsfreiheit erfüllen oder von der Versicherungspflicht befreit werden können.

Da Ihr Einkommen jetzt unterhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt und aus Ihren Angaben nicht hervorgeht, ob ein anderer Befreiungsgrund erfüllt ist, ist anzunehmen, dass Sie wieder in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig sind.

Grundsätzlich ist der Arbeitgeber verpflichtet, dies entsprechend zu veranlassen, denn dann schuldet er ja auch die Sozialabgaben.

Sie sollten dringend Ihren Arbeitgeber hierauf ansprechen, damit geprüft werden kann, ob Sie tatsächlich "falsch" versichert sind oder doch eine Weiterversicherung in der PKV für Sie möglich ist.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Peter, Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 27.12.2012 | 23:12


Ich hatte u.a. gefragt, ob es auch jetzt noch die Möglichkeit gibt, aus der gesetzlichen KV aufzutreten? Was müsste ich hierfür machen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.12.2012 | 23:24

Sie können nicht einfach aus der gesetzlichen Krankenversicherung austreten. Sie sind grundsätzlich als Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig.

Für eine Versicherung in der privaten Krankenversicherung müssen Sie die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiten oder unter einen anderen Fall der Versicherungsfreiheit des § 6 SGB V fallen oder die Voraussetzungen des § 8 SGB V zur Befreiung von der Versicherungspflicht erfüllen.

Nach Ihrer Schilderung liegen diese Voraussetzungen hier aber nicht vor. Daher habe ich Ihnen empfohlen, dringend den Arbeitgeber darauf anzusprechen und diese Fragen zu klären.

Bewertung des Fragestellers 27.12.2012 | 23:28


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FRAGESTELLER 27.12.2012 2/5.0
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