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Privat Krankenversicherung, Altersrückenlage

30.03.2017 09:49 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
guten Tag. Meine Frage laut:

ich habe am 15.12.2008 eine Privatkranken Versicherung abgeschlossen, die aber zuerst ab 01.01.2009 laufen sollte. Bei allen Versicherungen, die ab 01.01.2009 laufen, muss die Altersrückenlage, wenn ich die Versicherung verlasse und zu andere Versicherung gehe, an die neue Versicherung übertragen werden. Meine aktuelle Versicherung sagt, da ich den Vertrag am 15.12.2008 abgeschlossen habe, ist es egal, dass die Versicherung ab 01.01.2009 faktisch läuft und die Altersrückenlage bleibt bei der aktuelle Versicherung. Haben die Recht, oder doch muss meine aktuelle Versicherung die Altersrückenlage an die neue Versicherung übergeben

Vielen Dank vorab.
Mit freundlichen Grüßen
Slava Zharovsky

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leider ist es in der Tat so, dass der Zeitpunkt des Vertragsschlusses maßgeblich ist. Und dieser liegt vor 2009, so dass dem Versicherer zuzustimmen ist. Auf den Versicherungsbeginn kommt es hingegen nicht an. Dies ergibt sich ausdrücklich aus dem Wortlaut des § 204 Abs. 1 Nr. 2 VVG, welcher von "abgeschlossen" spricht. Auch § 1 EGVVG spricht im Hinblick auf Altverträgen von bereits "entstandenen" Verträgen, womit gleichfalls der Vertragsschluss gemeint ist. Entscheidend ist demnach der Zeitpunkt, zu dem Ihnen die Annahmeerklärung zugegangen ist. Dieser Zeitpunkt fällt regelmäßig mit dem Erhalt der Versicherungspolice zusammen. Ich vermute, dies war noch 2008 der Fall. Anderenfalls stellen Sie den Sachverhalt bitte in der Nachfragefunktion klar.

Sie sollten meiner Ansicht nach einen Schadensersatzanspruch in der Höhe gegen den Versicherungsvermittler und/oder die Versicherung haben. Meiner Auffassung nach hätten Sie über die negativen Auswirkungen eines Vertragsschlusses in 2008 aufgeklärt werden müssen. Es dürfte demnach eine Verletzung der Beratungspflicht vorliegen. Einige Gerichte haben in gleich gelagerten Fällen schon zugunsten der Versicherten geurteilt.

Es müsste jedoch geklärt werden, ob Ihr Anspruch bereits verjährt ist.

Sollten Sie weitere Hilfe benötigen, können Sie mich gerne kontaktieren. Im Falle einer Mandatierung würde das hier gezahlte Honorar auf die weiterhin anfallenden Kosten angerechnet.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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