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Privat-Geld

29.03.2019 11:43 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin mit meiner damaligen Freundin (mit 3 Kindern) in eine gemeinsame Wohnung (Kaution 1500€) zusammen gezogen, die sie allein an den Vermieter in Raten abgezahlt hat. Als Gegenleistung habe ich die darin befindliche Küche für 900€ abgelöst (sollte als mein Anteil an der Kaution 750€ sein). Desweiteren hat uns mein Vater 500€ für 2 Kinderbetten gegeben/vorgeschossen, welche meine Freundin nach Kautionszahlung, an meinen Vater ebenfalls in Raten abzahlen wollte, da es ja nicht meine leiblichen Kinder sind.
Leider ist die Beziehung aus mir unerklärlichen Gründen von ihr beendet worden.
Sie hat von jetzt auf gleich die Polizei gerufen und gegen mich ein Kontaktverbot (10 Tage) erwirkt-angebliche Gewalt den Kindern gegenüber- was überhaupt nicht stimmt, darauf hin haben meine Eltern und mein Bruder meine privaten Sachen aus der Wohnung geholt, ohne Küche (die ich abgelöst habe und eine Quittung besitze) und ohne die 2 Kinderbetten (die mein Vater bezahlt hat, das auch per Rechnung nachweisen kann).
Nun zu meiner Frage:
Haben wir irgend eine Möglichkeit, ich an die 900€(Küche) und mein Vater 500€(Kinderbetten),
unser Geld zurück zu bekommen?
Sie ist eine Alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern, sie steht im festen Arbeitsverhältnis und bekommt Unterhalt für die Kinder von den Vätern.
Vielen Dank für Ihre Mühen im Voraus
Mit freundlichen Grüßen
Stephan Bernhardt

29.03.2019 | 13:13

Antwort

von


(2398)
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Sehr geehrter Ratsuchender,

der Rückforderungsanspruch des Vaters kann sich zum einen aus einem Darlehen über die 500,00 € ergeben.

Dazu wird aber ein Darlehensvertrag zwischen der ehemaligen Freundin und dem Vater nachgewiesen werden müssen. Sie führen zwar aus, dass Ihr Vater "uns" die 500,00 € gezahlt hat. Das kann natürlich dafür sprechen, dass Ihnen und der Freundin die 500,00 € gemeinsam überlassen wurden. Sie schränken das aber dann ein, indem Sie ausführen, dass es sich um die Kinder der Frau handelt und diese auch die Rückzahlung vornehmen wollte.

Insoweit dürfte der Betrag allein der Frau als Darlehen überlassen worden sein.

Da die Kaution auch nach Ihrer Darstellung gezahlt wurde, muss die Frau jetzt vom Vater aufgefordert werden, die Zahlungen aus dem Darlehen vereinbarungsgemäß aufzunehmen. Kommt der Frau der Aufforderung nicht nach, muss der Vater das Darlehen kündigen und nochmals zur Zahlung des Gesamtbetrages auffordern. Zahlt die Freundin nicht, wird Ihr Vater sein Geld klageweise geltend machen können. Für den Abschluss des Darlehensvertrages werden Sie dann als Zeuge zur Verfügung stehen.

Kann ein Darlehensvertrag nicht bewiesen werden, wird Ihr Vater aber in Anlehnung an Rückforderungsansprüche von Schwiegereltern einen Anspruch geltend machen können. Dazu verweise ich auf
https://rabohledotcom.wordpress.com//?s=schwiegereltern&search=Los und das dortige Urteil.

In Ihrem Fall kann sich der Rückforderungsanspruch wegen der Ablöse ergeben, weil die Küche in der Wohnung verblieben ist und Sie diese auch nicht mehr nutzen können. Zudem sollte dieser Betrag auch dem Anteil an der Kaution dienen. Auch Sie sollten insoweit die Frau zur Zahlung auffordern und bei Nichtzahlung den Anspruch gerichtlich geltend machen.

Ob die Frau allerdings in der Lage sein wird, die Forderungen auch nach einem rechtskräftigen Titel ausgleichen zu können, wird von deren finanziellen Situation abhängen. Davon wird es auch abhängen, ob im Wege der Zwangsvollstreckung Beträge beigetrieben werden können.

Trotz der doch angespannten Situation sollte versucht werden eine einvernehmliche Lösung zu finden. Da Ihre Eltern Ihre Sachen aus der Wohnung holen konnten, kann versucht werden über diese eine Regelung der Rückzahlung zu finden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


ANTWORT VON

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