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Prepaid Handy Karte

18.03.2010 11:47 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Hallo,

ich habe in den letzten Jahren 3 Prepaid Handykarten gekauft und meinen Ausweis gezeigt.

Die Karten habe ich an Freunde geschenkt.

Eine Karte hat ein Freund weiterverschenkt und es ist jetzt nicht mehr nachvollziehbar wer die Karte hat und ich habe auch keine Unterlagen mehr.

Was passiert wenn jemand mit meiner Prepaidkarte ( wo ich ja meinen personalausweis hinterlegt hat ) aus spaß die feuerwehr ruft?

dann wird man ja auf mich zukommen, ich habe echt angst und weiß nicht was ich tun soll.

ich habe echt keinen anhaltspunkt mehr von welchen anbieter die karte ist und wer sie im besitz hat.

was kann ich tun?

danke im voraus.

Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Zur Aktivierung von Prepaid-Karten muss der Provider die persönlichen Daten vollständig erfassen. Dies ist bei Ihnen durch Vorlage des Personalausweises geschehen. Dies schließt aber die Möglichkeit des Verkaufes der bereits freigeschalteten Prepaid-Karten nicht aus, auch wenn dies nach den meisten AGB verboten bzw. unzulässig ist. Die Kontrolle, ob die Daten, mit denen die Karte freigeschaltet wurde, noch aktuell sind, obliegt auch nicht den Providern, sondern dem Nutzer. Sie hätten also vor Weitergabe der Karte einen Übernahmevertrag bzw. eine Übernahmebestätigung von Ihrem Freund einholen sollen, der zum einen dem Provider gegenüber hätte angezeigt werde sollen und zum anderen Ihnen als Beweis dienen würde, dass Sie nicht mehr Nutzer der Karte sind.
Eine registrierte Karte, die von vertragsfremden Personen benutzt wird, kann dem, der sie freigeschaltet hat, jede Menge Ärger und Kosten verursachen. Für Ihren Fall heißt dies, dass momentan jemand, den Sie nicht kennen, anonym auf Ihren Namen mit der Karte aktiv werden kann. Kommt es zu einem Schaden – Notruf ohne Notfall, aber auch Betrugsdelikte, Drogendeals o.ä. – so sind zunächst Sie in der Haftung oder zumindest in Erklärungsnot der Polizei gegenüber.

Wenn Sie den Namen des momentanen Nutzers tatsächlich nicht ermitteln können, können Sie die Karte noch sperren lassen. Hierfür benötigen Sie aber zumindest den Provider oder müssen die Mobilfunknummer noch wissen. Diesen Weg sollten Sie in jedem Fall gehen, wenn der Nutzer nicht auffindbar ist und Sie somit keine Umschreibung des Vertrages durchführen können. Finden Sie den Nutzer und weigert er sich, eine Umschreibung vornehmen zu lassen, können Sie in zum Einlenken bewegen, wenn Sie die Sperrung der Karte ankündigen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)

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