Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Prepaid Handy Internet Flatrate

| 18.06.2012 18:24 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Im Oktober 2011 hatte ich eine Internet-Flatrate (Eur 13/Monat) zu meinem Prepaid-Tarif zugebucht, Mindestvetragslaufzeit drei Monate, ab November 2011. Für jeden dieser drei Monate wurde von mir der entsprechende Betrag entrichtet. Zum Ende des dritten Monats, 30.01.2012 konnte ich im Servicebereich des Anbieters (DiscoTel) die Kündigung per Mausclick durchführen (war auch erst dann möglich, in den Vormonaten nicht). Online wurde diese Kündigung bestätigt, mit dem Hinweis, dass für den restlichen Monat noch der alte Tarif gelte und mit Beginn des Folgemonats jede Internet-Verbindung einzeln abgerechnet würde (eben ohne die Zusatz-Internet-Flatrate). Zu meiner Überraschung war dann ab 01. Februar (Folgemonat der Kündigung) kein Telefonieren mehr möglich. Wie sich herausstellte, hatte man mir einen weiteren Monat Internet-Flatrate in Rechnung gestellt und mein Konto belastet. Da dieses nur ein Restguthaben von Eur 2,58 aufwies entstand ein Fehlbetrag von Eur -10,42. Bis heute hat DiscoTel mir gegenüber nicht erklärt, warum ein weiterer Monat in Rechnung gestellt wurde. Da ich es bislang abgelehnt habe, den aus meiner Sicht unberechtigt in Rechnung gestellten Betrag zu begleichen, habe ich nun Post von einem Ankasso-Büro erhalten, das Forderungen in Höhe von Eur 110,40 erhebt.

Ich bin nun verunsichert, wie ich weiter vorgehen soll.

Sehr geehrter Fragesteller,

unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und des Einsatzes für die Beantwortung dieser Fragen möchte ich Ihnen folgende Antworten geben:

1.
Ihr Vertrag mit DiscoTel über die Internetflatrate wurde mit Wirkung zum 30.01.2012 wirksam gekündigt. Daher besteht von Seiten des Providers kein Anspruch auf Zah-lung der Internetflatrate über den 30.1.2012 hinaus.

Auch wenn man davon ausgeht, dass eine Kündigung am 30.01.2012 möglicherweise zu spät war, kann sich der Providern auf eine Verspätung nicht berufen, da er die Kündigung bestätigte. Allerdings sollten Sie dringendst in Ihren Unterlagen überprüfen, ob der Provider tatsächlich die Kündigung zum 30.01.2012 oder zum 29.2.2012 bestätigte. Allerdings ist laut der Preisliste des Providers die Kündigung zum Monatsende möglich. Daher gibt es keine weitergehende Kündigungsfrist eventuell bis 29.2.2012. (http://files.eteleon.de/registry/files/provider/download/discotel/32436_Preisliste_discotTEL_PLUS_Prepaid.pdf Fussnote 6)

Natürlich ist es sehr ärgerlich, zudem noch Post vom Inkassobüro zu erhalten. Allerdings sind Sie – bezüglich der unberechtigten Forderung – im Recht. Nach der Kündigung sind Sie nicht verpflichtet die Kosten für die Flatrate weiter zu tragen.

Ich rate Ihnen daher, das Inkassounternehmen und den Provider anzuschreiben, dass die Internetflatrate zum 30.01.2012 gekündigt wurde und daher kein Anspruch auf das Entgelt für diese Leistung anfallen kann. Als Beweis für die Kündigung schlage ich vor, die Kündigungsbestätigung von dem Online Kundencenter mitzuschicken. Daraus müsste sich ein konkretes Kündigungsdatum ergeben. Die weiterführenden Inkassokosten sind auch nicht von Ihnen zu tragen, da sie keine Verpflichtung trifft, die Kosten für die Flatrate im Februar 2011 zu tragen Sollte nur die Kosten für Februar verlangt werden, dann bitten Sie den Provider bitte darzulegen und dies auch belegen, warum gerade in diesem Monat noch eine Zahlung zu erfolgen hat, obwohl die Kündigung zum 30.01.2012 bestätigt wurde.

Ich bitte darum, diese Ausführungen nur als erste Orientierung zu sehen. Gern kann ich oder ein bei Ihnen ansässiger Kollege dieser Angelegenheit außergerichtlich für Sie durchsetzen.


Ich hoffe, Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick ermöglicht zu haben und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion gern zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Andrea Hesse
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 20.06.2012 | 18:39

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 20.06.2012 4,2/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70800 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
So habe ich diesen Service gedeutet, als ich mich für die Nutzung entschieden habe. Auf meine konkrete Anfrage erhalte ich gut verständlich eine klare und kompetente Auskunft. Diese habe ich erhalten. Ein klares positives Votum ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Meine Frage wurde exakt beantwortet. Vielen Danke für diesen tollen Service. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr schnelle Reaktion auf die Frage und Rückfrage und was wichtiger ist, Verständliche und nachvollziehbare Antwort. ...
FRAGESTELLER