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Premiere Fernsehen Inkassoforderung


02.01.2006 19:57 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
Nachdem ich mein Abo bei Premiere Fernsehen GmbH fristgerecht gekündigt hatte bekam ich nach einiger Zeit ein Schreiben ich solle doch bitte meine Smartcard zurückschicken oder, falls dies nicht möglich ist, 35€ Schadenersatz bezahlen. Ich schickte fristgerecht, allerdings nicht als Einschreiben, die Karte an Premiere zurück. Vor einigen Tagen bekam ich jetzt ein Schreiben von InFoScore die von mir nun 35€ für die nicht zurückgesendete Karte + 40,61€ Mahn und Bearbeitungsgebühren verlange. Bei einem Telefongespräch mit Premiere wurde mir mitgeteilt das die Karte nicht angekommen wäre und das ich nachweisen müsse das ich sie abgeschickt habe. Leider können sie die Forderung von InFoScore nicht mehr rückgängig machen.
Wie soll ich mich nun verhalten?
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Sehr geehrte Fragestellerin,
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich auf Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung gerne wie folgt:

1.
Leider müssen Sie die bei Beendigung des Vertrages vorgesehene Rücksendung der Karte tatsächlich beweisen. Hier werden Sie wohl leider „erst durch Schaden klug“ – wenn Premiere den Empfang bestreitet und Sie die Absendung nicht beweisen können, ist die Forderung von Premiere begründet. Bessere Aussichten hätten Sie nur in dem eher seltenen Fall, dass jemand bezeugen kann, wie Sie die Karte kuvertierten und zur Post gaben.

Ob tatsächlich 35 € Schadensersatz zu zahlen sind oder nicht, sollte sich aus Ihrem Vertrag, der mir nicht vorliegt, ergeben.

2.
Was nun die Mahn- und Bearbeitungskosten betrifft: Dem Grunde nach müssen Sie die Forderung des Inkassounternehmen akzeptieren, da Sie –siehe 1- im Verzug waren. Der Höhe nach ist nach allerdings nicht einheitlicher Rechtsprechung Obergrenze das, was ein Anwalt nach dem RVG berechnen dürfte. Bei einem anzunehmenden Streitwert von 35 € und einer 1,3-Geschäftsgebühr wären dies 45,24 brutto. Deswegen scheint mir die Inkassoforderung auch in der Höhe nicht angreifbar zu sein.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort zunächst einmal weitergeholfen zu haben – auch wenn das Ergebnis Sie eher enttäuschen dürfte. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüssen!

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf
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