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Preisreduzierung nach Autoverkauf wegen angeblich verschwiegenemUnfallschaden

06.06.2018 09:29 |
Preis: 35,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Guten Tag.Ich habe vor 4 Tagen meinen Audi A4 verkauft.9Jahre alt,165000 kilometer.
ich habe dem privaten Käufer bestätigt nicht zu wissen ob das Fahrzeug bereits einen Unfallschaden hatte was auch stimmt.
er hat dies bei der ausführlichen Besichtigung auch nicht bemerkt.
im vorgedruckten kaufvertrag von mobile.de steht der Satz :
"Das Fahrzeug hatte, seit es Eigentum des Verkäufers war,keinen Unfallschaden/folgende Unfallschäden:
von mir darunter eingefügt:"nichts bekannt"
Das Kästchen neben dem Satz vom mobile.de vertrag wurde nicht abgehakt.(ich kann auch ein Foto schicken)
Nun will der Käufer einen Schadensersatz von ca.10% des Kaufpreises da ihm in einer Werkstatt beim umbau des Wagens auffiel das die rechte Seite lackiert
wurde und er das neu machen will.Er behauptet wir hätten im Vertrag stehen das Auto sei Unfallfrei was meiner Meinung nicht stimmt.Weiter muss ich erwähnen das ich gewerbetreibender bin das Auto allerdings nur privat von meiner Frau genutzt wurde.
Was kann ich machen?

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Sehr geehrter Ratsuchender,


sofern Sie das Fahrzeug als Gewerbetreibender verkauft haben (die tatsächliche Privatnutzung der Ehefrau spielt keine Rolle) gäbe es keinen wirksamen Haftungsausschluss und ein Unfall wäre dann ein Mangel, so dass der Käufer in der Tat Gewährleistungsrechte nach § 434, 437 BGB hat, also auch eine Minderung verlangen kann.


Fraglich kann allenfalls sein, ob tatsächlich ein Unfall vorgelegen hat, oder vielleicht nur Kratzer überlackiert worden sind, so dass eine messbare Beeinträchtigung dann gar nicht vorliegt, so dass die Minderung ausgeschlossen wäre. Das müsste notfalls ein Gutachter feststellen, so dass die Zahlung eines bestimmten Betrages ggfs. eine wirtschaftlich vernünftige Lösung darstellen kann.


Ob allerdings 10% angemessen sind, kann so nicht beurteilt werden, hängt auch von Verhandlungsgeschick ab.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 06.06.2018 | 12:59

hab ich nun als selbständiger eine Haftungspflicht wenn der wagen irgendwann mal kaputt geht?wie eine Garantie?
wie lange wäre das?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.06.2018 | 13:08

Sehr geehrter Ratsuchender,


sofern Sie an einen Verbraucher verkaufen, haften Sie für die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche nach §§ 434, 437 BGB für zwei Jahre, was man vertraglich bei gebrauchten Sachen auf ein Jahr reduzieren (nie aber ganz ausschließen) kann.

Und Sie haften nur für Mängel, die bei Übergabe schon vorhanden gewesen sind, nicht für neue, bisher nicht vorhandene Mängel.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

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