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Praktikant in Deutschland mit Schweizer Vertrag um den Mindestlohn zu sparen

06.07.2015 23:00 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Mindestlohn für Praktikant

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach dem Ende meines Studiums habe ich ein dreimonatiges Praktikum bei eine Consulting AG mit Sitz in der Schweiz begonnen. Dienstort war durchgängig Deutschland. Mein ständiger Wohnsitz ist ebenfalls Deutschland. Diesen Trick hat man angewandt, um den Mindestlohn zu umgehen. Nun hat man mir eine versprochene Vergütung einfach unterschlagen. Gibt es rechtliche Schritte gegen die Firma? Einen schriftlichen Arbeitsvertrag gibt es.
Vielen Dank im Voraus

07.07.2015 | 00:20

Antwort

von


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61231 Bad Nauheim
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Leider kann ich Ihnen nicht viel Hoffnung machen. Zwar besteht grundsätzlich für in Deutschland eingesetzte Arbeitnehmer ein Anspruch auf Mindestlohn. Dies auch, wenn der Arbeitgeber seinen Sitz im Ausland hat.

2. Allerdings unterfallen Sie aufgrund der Dauer des Praktikums einer Ausnahme, wonach kein Mindestlohn zu zahlen ist.

Vom Mindestlohn ausgenommen:

- Pflichtpraktika im Rahmen der Schulausbildung, Ausbildung oder einem Studium;
- Freiwillige Praktika bis zu drei Monate, die zum Studium, der Ausbildung oder zur Orientierung absolviert werden;
- Einstiegsqualifizierungen oder Praktika bei einer dualen Ausbildung.

3. Ein Anspruch auf Mindestlohn besteht in der Regel nur dann, wenn das Praktikum freiwillig unter mit einer Dauer von über drei Monaten abgeleistet wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

ANTWORT VON

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