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Postbank


23.12.2017 05:58 |
Preis: 30,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

ich habe von dem Anwalt heute Post bekommen.

Die Fakten

Hauptforderung ca 60 Euro aus überzogenem Girokonto aus 2007
lt. Aufstellung Mahnbescheid in 2008
Ich meine zwar, das ich keinen Mahnbescheid bekommen habe, 100 % sicher bin ich da aber nicht.

Sicher ist, heute hörte seit 2008 das erste mal von der Postbank.

Frage : Meint Ihr die Forderung ist verjährt ?

Generell wollen die jetzt insgesamt 180 Euro haben. Ich wäre zur Not auch bereit zu Zahlen, was ich auf jeden Fall verhindern möchte ist ein negativer Schufa Eintrag.



23.12.2017 | 06:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn es einen Mahnbescheid/Vollstreckungsbescheid gibt, ist die Hauptforderung nicht verjährt, denn diese verjährt deswegen erst nach 30 Jahren.


Anders aber mit Zinsen. Zinsen, die nach dem Erlass des Vollstreckungsbescheides entstanden sind, verjähren nach drei Jahren, wenn nicht zwischenzeitlich Vollstreckungsversuche gegen Sie unternommen wurden. Zinsen können deswegen nur für letzten drei Jahre geltend gemacht werden.


Sie müssen sich daher die Forderungsaufstellung genau ansehen. Zu der Hauptforderung treten die im Vollstreckungsbescheid genannten Verfahrenskosten. Aus den 60,00 EUR wird dann eine höhere Forderung.


Prüfen Sie deswegen die geltend gemachte Höhe der Forderung.


Es steht zu vermuten, dass es bereits einen Schufaeintrag gibt. Lassen Sie sich eine Auskunft erteilen und fordern die Postbank dann nach Zahlung zur Löschung auf, wenn über diesen Vorgang ein Eintrag vorhanden ist.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Nachfrage vom Fragesteller 23.12.2017 | 07:28

Hallo,

vielen Dank für Ihre Antwort:

Aber, es gab keinen Vollstreckungsbescheid, maximal einen Mahnbescheid .

Wie verhält es sich dann ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.12.2017 | 08:21

Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn es keinen Vollstreckungsbescheid gibt, liegt zwar kein Titel vor, aber auf die Kontoüberziehung könnten die Vorschriften über ein Verbraucherdarlehen Anwendung finden.

Es gilt dann § 497 Abs. 3 Satz 3 BGB und die Verjährung wäre auch dann noch nicht eingetreten. Es kommt also darauf an, ab es sich um eine reine Überziehung gehandelt hat oder ob es sich um einen Dispositionskredit gehandelt hat.

Bevor Sie erwägen Zahlungen vorzunehmen, müssen Sie daher unbedingt die gesamten Unterlagen prüfen lassen.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Ergänzung vom Anwalt 23.12.2017 | 10:23

Wenn man meint, Paragraphen nennen und anwenden zu müssen, sollte man sie schon genau lesen und verstehen. Das Ergebnis kann überraschend sein.

Wenn Sie weiter meinen, einen Mahnbescheid bekommen zu haben, aber keinen Vollstreckungsbescheid, ist die Sache nach Ihrer Auffassung doch ganz einfach: Sie zahlen einfach nicht und der Gegenanwalt wird die Klage dann verlieren.

Es ist schon unfassbar, wie Sie hier bewerten.
Ergänzung vom Anwalt 23.12.2017 | 11:48

Sie können nicht ständig Ihre Negativbewertung auswechseln und dann ernsthaft die Beantwortung weiterer Fragen erwarten.
ANTWORT VON

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