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Post Einschreiben


20.04.2007 11:17 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo
Ich habe am 28.12-2006 bei EBAY Karten ersteigert im Wert von 180,00€ der Verkäufer verschickte diese Einschreiben.
Nach 10 Tagen setzte ich mich mit der Post in verbindung wo die Lieferung bleibt.
Diese stellten dann einen Nachforschungsantrag nach 20 Tagen 31,01,07 kam die Antwort die Karten seien verloren gegangen.
Der Verkäufer erhielt eine Entschädigung von 27,60€ die er mir Überwies.
Nun meine Frage:
Von wem und wie kann ich mein Restliches Geld wiederholen

MFG
Carsten
20.04.2007 | 12:31

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes und Ihres Einsatzes wie folgt.

Maßgeblich für die Haftungsfrage ist der Status des Verkäufers. Handelt es sich um einen gewerblichen Verkäufer, so gelten die Regelungen des Verbrauchsgüterkaufs nach §§ 474 ff. BGB. Hiernach haftet der Versender bis zur Übergabe der Ware für den Verlust. In diesem Fall könnten Sie also Ihr Geld zurückfordern oder Nachlieferung verlangen.

Handelt es sich bei dem Versender um eine Privatperson, so gilt § 447 BGB. Hiernach wird der Versender von der Haftung frei, wenn er die Ware einem geeigneten Transportunternehmer übergeben hat. In diesem Fall stünden Ihnen allenfalls der von Seiten der Post gezahlte Schadensersatz i.H.v. 20 EUR zu. Der erhaltene Mehrbetrag, begründet in den Kosten für das Einschreiben, steht Ihnen, rein rechtlich, dann nicht zu.

Die Haftungsbeschränkung der Deutschen Post AG ist in den dortigen AGB verankert und grundsätzlich nicht zu beanstanden, da Wertgegenstände normalerweise vom Versand per Brief ausgeschlossen sind.

Ich hoffe Ihre Frage zufriedenstellend beantwortet zu haben undstehe für Ergänzungen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion zur Vefügung.

Mit freundlichen Grüßen


Marc N. Wandt
Rechtsanwalt


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