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Pornografische Aufnahmen


30.12.2005 18:01 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo.Folgender Sachverhalt.Vor über 4 Jahren (bin gerdae erst 18 geworden zu dem damaligen Zeitpunkt),habe ich pornografische Aufnahmen von meiner Person machen lassen.Als mir der Fotograf den Vertrag vorlegte, zweifelte ich sehr stark und offensichtlich,ob ich diesen unterzeichenn soll oder nicht.Da ich damit sämtliche Rechte abgetreten hätte.Der Fotograf merkte die Zweifel und sagte mir,dass die Aufnahmen unter keinen denkbaren Umständen jemals nach Deutschland gelangen würden.Mit frischen 18 Jahren,jung,naiv und dazu noch kaufsüchtig,habe ich ihm geglaubt.Und aufgrund seiner Aussage den Vertrag unterschrieben.Wenn ich gewußt hätte,dass die Fotos dochmal nach Deutschland gelangen hätte ich es auf keinen Fall getan.Für das Gespräch gibt es einen Zeugen, jedoch weiß ich nicht ob er Aussagen würde.Mittlerweile sind die Fotos im Internet für jeden zugänglich-in Deutschland!Das entspricht nicht der mündlichen Zusicherung.Leider habe ich den Vertrag bis dato nicht, bin aber gerade bemüht in zu bekommen.Ich habe seither auch nie wieder derartige Fotos anfertigen lassen.Meine Fragen:Kann ich eine gerichtliche Unterlassung der Fotos erwürgen?Kann ich den Vertrag als ungültig anerkennen lassen aufgrund der Umstände und damit die Fotos einziehen lassen?Lohnt es sich gerichtlich vorzugehen oder sind die Chancen eher gering?
30.12.2005 | 18:17

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund der mitgeteilten Tatsachen wiefolgt beantworten möchte:

1.Die Erfolgsaussicht einer Klage, die auf Unterlassung der Veröffentlichung der Fotos gerichtet ist, hängt zunächst davon ab, was in dem Vertrag vereinbart wurde und ob man die Vereinbarung aufgrund Ihres damals jugendlichen Alters oder den Umständen, die zu der Unterschrift geführt haben, zu Fall bringen kann. Dafür müssen Sie den Vertrag besorgen, das ist sehr wichtig, um überhaupt eine Einschätzung geben zu können.

2.Es kann durchaus sein, dass die Vereinbarung im Vertrag sittenwidrig war oder dass die Unterzeichnung des Vertrags wegen Vortäuschen falscher Tatsachen herbeigeführt wurde. Ganz maßgeblich ist hierfür die Beweisführung.

3.Aufgrund Ihres hohen Einsatzes würde ich vorschlagen, dass wir die genauen Umstände telefonisch besprechen und dann die Erfolgsaussichten prüfen (ab 03.01.2006 ist das Büro wieder besetzt).

4.Wenn die Unterzeichnung des Vertrags wirksam ist, bestehen allerdings wenig Chancen, die Unterlassung der Veröffentlichung zu erreichen. Bitte versuchen Sie, den Vertrag zu beschaffen, damit wir prüfen können, ob Sie darin tatsächlich auch sämtliche Rechte an den Fotos abgegeben haben. Ohne weitere Informationen ist eine konkrete Einschätzung nicht möglich, bitte rufen Sie mich am Di an, dann besprechen wir Ihren Fall.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem Rechtsproblem weiter geholfen.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

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