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Polizeiliche Vorladung i. e. Ermittlungssache


| 07.03.2005 10:48 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Hallo,

folgende Vorladung liegt mir vor:

in der Ermittlungssache gegen Unbekannt u.a. wg. Diebstahl in/aus überwiegende unbezogenen Neu.-Rohbauten, Baustellen, Baubuden... ist iHre Vernehmung als Zeuge erforderlich.

Es ist ein Datum, mit Uhrzeit, an dem dies geschehen sein soll beschrieben, aber kein Ort bzw. Straßenangabe nur wie o.g. allgemein formuliert - kann überall gewesen sein.

Mit einem Fahrzeug welches auf meinen Namen zugelassen ist - wird behauptet - soll Material entwendet worden sein.
ein foto wurde gemacht. erkennbar o. nicht?

muss ich dazu eine aussage machen?
persönlich o. schriftlich?
muss ich zu dieser Vorladung erscheinen?

Danke, für IHre Auskunft

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Sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

Offensichtlich wird in der Angelegenheit (noch) nicht gegen Sie ermittelt.

Werden Sie als Zeuge geladen, sollten Sie der Aufforderung der Polizei nachkommen und eine entsprechende Aussage machen.

Nach Ihren knappen Schilderungen scheint es jedoch so zu sein, dass auch Sie (we-gen des benutzten KfZ) als Täter in Frage kommen. Sollten Sie als Beschuldigter vernommen werden, brauchen Sie keine Angaben zu machen.

Sollten sich während der Zeugenvernehmung Punkte ergeben, die auch Sie belasten, brauchen Sie hierzu auch keine Angaben mehr zu machen – belasten Sie sich auf keinen Fall selbst!

Nachdem die Situation doch recht unklar scheint und auch hier keine weiteren In-formationen vorliegen, rate ich Ihnen, im Zweifel einen Anwalt vor Ort aufzusuchen. Dieser kann zunächst Ihre Rolle abklären und dann ggf. Akteneinsicht nehmen.

Nehmen Sie den persönlichen Termin wahr, passen Sie bitte auf, dass Sie sich nicht belasten! Sollten Sie als Beschuldigter vernommen werden, verweigern Sie die Aussage und suchen Sie Hilfe bei einem Kollegen vor Ort.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 08.03.2005 | 10:09

Das Foto ist erkennbar, was vorgelegt wurde.
Da ich doch sehr unsicher bin im Umgang mit der Polizei, stellt sich die Frage:
- ob ich der polizeilichen Vorladung folge leiste und erscheine , oder ob ich ggf.
- die Aussage schriftlich verweigern kann und von meinem Aussageverweigerungsrecht gebraucht machen kann.
- Wie heißt dieser §§ des Aussageverweigerungsrechts.

ich brauch mich selbst, oder andere die zu meinem Familien.-Verwandtenkreis gehören nicht selbst belasten.

Vielen Dank für IHre Anwort

.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.03.2005 | 10:38

Auf der Ladung findet sich meist auf der Rückseite ein Vordruck, in dem Sie schriftlich angeben können, dass Sie von Ihrem Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch machen. Dies ist ausreichend!

Das Zeugnisverweigerungsrecht ergibt sich aus dem § 52 StPO hinsichtlich Verwandter.

Sie müssen sich nicht selbst als Zeige belasten - § 55 StPO gibt Ihnen ein Auskunftsverweigerungsrecht.

Bewertung des Fragestellers |


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