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Polizei Bewerbung (Einstellung)

| 24.04.2018 13:35 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Guten Tag, (21 Jahre)
Ich habe vor mich bei der Polizei zu bewerben, nun muss ich dort Angaben über Strafen und Disziplinarmaßnahmen (soweit nicht getilgt) tätigen.
Ich bin ein wenig beunruhigt, da ich im Alter von 15 u.17 Jahren jeweils mit einer geringen Menge Cannabis erwischt wurde (alle Verfahren wurden eingestellt). Des weiteren wurde letztes Jahr ein Strafbefehl wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung gegen mich geführt (20 Jahre alt).
Da ich betrunken war und ich nicht vor hatte, die Statue zu beschädigen, wurde das Verfahren gegen eine Geldauflage von 50 Euro ebenfalls eingestellt.
Im erweiterten Führungszeugnis ist auch kein Eintrag zu finden.
Nun meine Frage, sind meine Verfahren getilgt ? und bin ich verpflichtet, diese anzugeben ?
Des weiteren werde ich nach § 53 Abs 1 belehrt mich nicht offenbaren zu müssen.(Aber falls ich es nicht angebe und die Polizei bei der Sicherheitsüberprüfung diese Dinge herausfindet, bin ich doch sowieso schon draussen ?!).
Würde mich sehr über eine positive Nachricht freuen, weil ich unbedingt Polizist werden will.

Mit freundlichen Grüßen
Fragesteller

Sehr geehrter Fragensteller,

wegen der Einstellung der Verfahren wurde gegen Sie weder eine Strafe noch eine Disziplinarmaßnahme verhängt.

Insofern wurde auch nichts ins Bundeszentralregister eingetragen und es gibt schlicht nichts zu tilgen.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -

Nachfrage vom Fragesteller 25.04.2018 | 17:30

Vielen Dank für die Antwort.
Ist es generell trotzdem möglich, diese Daten bei der Polizei löschen zu lassen, sodass diese für die Polizei nichtmehr einsehbar sind ? Sehe es als Nachteil, die Vergehen, die ich alsJugendlicher vollzogen habe zum Beispiel bei der Bewerbung für die Landespolizei anzugeben.
Dort wird nämlich explizit nach Ermittlungs u.Strafverfahren die gegen mich liefen gefragt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.04.2018 | 20:43

Sehr geehrter Fragensteller,

es sind mit Sicherheit keine Vorgänge in irgendwelchen Akten verzeichnet.

- Fehlangaben bei Bewerbungen können sicher im Extremfall auch zu erfolgreichen Anfechtungen nach § 123 BGB führen. Die Entscheidung kann Ihnen keiner abnehmen.

MfG
D. Saeger
- RA -

Bewertung des Fragestellers 25.04.2018 | 17:32

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 25.04.2018 4,8/5,0
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