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Polizei

22.02.2007 13:58 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


ich werde wegen Betrug beschudligt . Die Polizei war schon bei mir zuhause und hat nach beweismittel gesucht.

Jetzt habe ich einen Brief bekommen wo drinnen steht das ich am 2.3.2007 kommen soll, falls ich nicht komme oder ohne ausreichende entschuldigung ausbleibe, kann die vorfuehrung angeordnet werden.

So, was ich weiss ist, das ich keine aussage machen MUSS, ich moechte auch nich zur Polizei gehen.

Weil ich noch bei meinen Eltern wohne und streit deswegen habe, bin ich ins Ausland gegangen mein Vater wollte mich rausschmeissen und ich waere dann auf der Strasse.

kann es Passieren das ich aufgrund der NICHT erscheinens einen Haftbefehl sowie eventuell einen INTERNATIONALEN haftbefehl bekomme, auch wenn die wissen wo ich mich aufhalte oder nicht, kann es passieren.

mfg

Sehr geehrter Fragesteller,
die von Ihnen gestellte Frage beantworte ich wie folgt:

Nach dem von Ihnen zitierten Wortlaut des Schreibens gehe ich davon aus, dass dieses nicht vond er Polizei stammt, sondern vielmehr von dem Gericht oder der Staatsanwaltschaft. Wahrscheinlich geht es um eine richtlerliche Vernehmung. Im Rahmen einer solchen Vernehmung wären Sie dann auch verpflichtet, zu erscheinen. Eine Verpflichtung zur Aussage besteht jedoch weiterhin nicht.

Je nach Umfang der Straftat wäre es möglich, Sie per Haftbefehl, möglichweise auch internationalem Haftbefehl suchen zu lassen.

Nähere Angaben kann ich jedoch aufgrund des geschilderten Sachverhalts nicht machen.

Mit freundlichen Grüßen


Pilgermann, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 22.02.2007 | 14:08

Ja das Stimmt, es ist von einer Staatsanwaltschaft, aber was muss ich dort machen, wenn ich dort hingehe, dann dann werden die mich gleich dabehalten.

Ausserdem habe ich eine ausreichende entschuldigung, ich kann deswegen nicht kommen,weil ich keinen schlafplatz habe und mein Vater mich nicht aufnehmen will. Erst wenn ich eine Unterkunft habe, dann kann ich auch schlafen.

Was beudeutet der Brief, ist das wie eine Aussagen, oder schon eine verhandlung

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.02.2007 | 14:49

Sehr geehrter Fragesteller,
die Staatsanwaltschaft ist befugt, Zeugen bereits vor der Verhandlung zu vernehmen, § 161a StPO . Es ist für mich von hier aus nicht nachvollziehbar, warum die Staatsanwaltschaft hier Ihre Vernehmung vornehmen will. Wie bereits ausgeführt, müssen Sie auch in dieser Vernehmung nichts sagen. es ist für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar, warum Sie davon ausgehen, dass die Staatsanwaltschaft Sie "gleich dabehalten" würde. Wenn eine Straftat von entsprechender Schwere vorliegt, würde ich Ihnen raten, umgehend einen Rechtsanwalt vor Ort aufzusuchen, da eine Beiordnung in diesem Falle wahrscheinlich erfolgen würde, zum Beispiel wenn eine Haftstrafe von über einem Jahr zu erwarten wäre.

Die Staatsanwaltschaft darf Sie übrigens nicht ohne weiteres festnehmen lassen. Hierzu wäre vielmehr ein Haftbefehl erforderlich. Ob ein solcher vorliegt, kann ich von hier aus auch nicht sagen.

Der Umstand, dass Sie keinen Wohnsitz haben, ist in diesem Zusammenhang auch bedeutungslos. Sie können der Staatsanwaltschaft allenfalls mitteilen, dass Sie kein Geld für die Fahrtkosten haben, etc. Es ist jedoch Ihre Aufgabe, sich grundsätzlich an Ihrem Wohnort verfügbar zu halten.

Ich kann Ihnen daher nur dringend empfehlen, einen Kollegen vor Ort aufzusuchen, welcher über eine Akteneinsicht Licht in das Dunkel bringen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Pilgermann, Rechtsanwalt

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