Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Poliz. Führungszeugniss / Fristen


| 02.02.2007 12:17 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich benötige für eine Bekannte für den folgenden Sachverhalt eine VERBINDLICHE und FEHLERLOSE Antwort:

Durch Strafbefehl im April 2002 zu Freiheitsstrafe von 10 Monaten verurteilt. Die Vollstreckung wurde zu 2 Jahren ab Rechtskraft des Urteils zur Bewährung ausgesetzt. Urteil wurde im Mai 2002 rechtskräftig. Bewährungsfrist lief im Mai 2004 ab. Im Juni 2004 wurde durch Beschluss die Strafe nach Ablauf der Bewährungszeit erlassen.

Danach keine weiteren Verurteilungen.

Frage:
Wenn meine Bekannte mit heutigem Datum ein polizeiliches Führungszeugnis bei der Stadtverwaltung beantragt, wird dieses mit dem Vermerk "ohne Eintragung" sein, oder wird die oben erwähnte Strafe noch vermerkt sein?

Bitte um eine rechtssichere Auskunft. Sollten Sie noch weitere Details benötigen, können Sie diese gerne erfragen.

Bereits jetzt, sichere ich Ihnen eine positive Bewertung bei klarer Aussage zu.

Vielen Dank!

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes sowie Ihrer Sachverhaltschilderung wie folgt beantworten möchte:

Die Verurteilung Ihrer Bekannten darf nicht mehr in das polizeiliche Führungszeugnis des aufgenommen werden.
Der Inhalt des polizeilichen Führungszeugnisses richtet sich nach den §§ 32 ff BZRG (Bundeszentralregistergesetz). Gemäß § 34 Absatz 1 Nr. 1 b) BZRG darf eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu einem Jahr, welche zur Bewährung ausgesetzt wurde, nach einem Zeitablauf von drei Jahren nicht mehr ins Führungszeugnis aufgenommen werden. Beginn dieser Frist ist der Tag des Urteils. Weitere Voraussetzung hierfür ist, dass in der Zwischenzeit keine weitere Verurteilung erfolgte.
Im Falle Ihrer Bekannten lief die Eintragung Frist mithin im April 2005 ab.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Kanzlei Kämpf - Strafrecht München
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Kurz und Präzise geantwortet. Besser kann eine Erstantwort nicht ausfallen. "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER