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Plötzlich Papa - Unterhalt für die Mutter


| 04.06.2006 12:51 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Angenommen ich bin vermeintlicher Vater eines Kindes, gerade geboren.
1.) Kann ich einen DNA Test verlangen?
2.) Muß ich auch der Mutter Unterhalt zahlen?
3.) Wie wird dieser berechnet? (Grundlage: Ihr vorheriger Verdienst oder mein jetziger Verdienst) ?
4.) Wie lange muß ich für die Mutter Unterhalt zahlen?
5.) Ich habe gehört, wenn ich in einer Beziehung zusammengelebt habe, und mich z.B. 5J nach der Geburt trenne, dass dann die Mutter ähnliche Unterhaltsnasprüche hat, wie wenn wir verheiratet gewesen wären - stimmt dies?

Vielen Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Grundsätzlich können Sie, bevor Sie die Vaterschaft anerkennen, einen Nachweis fordern, dass das Kind von Ihnen ist. Dies geschieht normalerweise durch einen DNA-Test.

Auch der Mutter eines unehelichen Kindes sind Sie unterhaltsverpflichtet, wenn Sie der Erzeuger des Kindes sind. Als Grundlage für die Berechnung werden diesbezüglich die Lebensumstände und -gewohnheiten der Mutter herangezogen.

Unterhalt ist der Mutter grundsätzlich bis nach acht Wochen der Geburt zu gewähren.Wenn die Mutter auf grund von Umständen der Schwangeschaft zu einer Berufsausübung außerstande ist, ist der Erzeuger verpflichtet, auch darüber hinaus Unterhalt zu zahlen, Dasselbe gilt, wenn von der Mutter wegen der Pflege und Erziehung des Kindes eine Erewerbstätigkeit nicht erwartet werden kann. Grunsätzlich endet die Unterhaltsverpflichtung grundsätzlich 3 Jahre nach der geburt, es sei denn, es lägen besondere Umstände vor.

Bezüglich Ihrer letzten Frage kann ich Ihnen mitteilen, dass ich von einer solchen Regelung noch nichts gehört habe.

ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die hinzutreten können, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

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