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Pflichtverteidiger oder Wahlverteidiger?

20.07.2018 09:35 |
Preis: 47,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Die eingeschränkte Vergütung eines Wahlverteidigers wird oft durch zusätzliche Vergütung ausgeglichen. Unterbleibt dies, stellt sich die Frage wie motiviert ein entsprechender Verteidiger ist.

Ich habe vor 7 Jahren eine Firma mit jemandem gegründet diese musste nach 1 Jahr Insolvenz anmelden. Nun stellt sich raus das mein Mitgründer Kriminell ist und er und auch ich werden wegen Betruges Angeklagt.

Nun habe ich aufgrund meiner Privatinsolvenz die ich durch diese Firma zur Zeit durchlebe einen Pflichtverteidiger zugewiesen bekommen. Der Pflichtverteidiger verlangt trotzdem ca. 2500€ von mir weil das Geld als Pflichtverteidiger für diesen Prozess nicht reichen würde.

Ich habe irgendwie kein gutes Gefühl bei einem Pflichtverteidiger.

Ist das ein Nachteil für mich das ich mit einem Pflichtverteidiger arbeite der ggf. die absicht hat das dieser Prozess schnell vorbei ist damit er nicht zu teuer für Ihn wird?
Ist es nicht besser einen Wahlverteidiger zu suchen des sich auch mit allem was er hat für mich einsetzt?

vielen Dank schon mal für die Antwort.


20.07.2018 | 10:38

Antwort

von


(267)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Pflichtverteidiger dürfen zwar in engem Rahmen mehr verlangen, aber dann anklingen zu lassen, dass man sonst nicht ordentlich arbeiten kann, ist unschön.

Definitiv ist eine Wahlverteidigung, die dann in der Regel mit Honorarvereinbarungen kombiniert wird, aus meiner Sicht vorzugswürdig. Auch wir vertreten gerne in derartigen Verfahren.

Allerdings muss nach Beiordnung des Pflichtverteidigers dieser von Gericht abberufen werden. Hierzu muss dargelegt werden, warum das Vertrauensverhältnis zerrüttet ist.

Die Darlegungen mit den 2.500 Euro dürften da hilfreich sein. Denn die Zweifel an ordnungsgemäßer Verteidigung bestehen.

Natürlich können Sie auch einen Wahlverteidiger daneben haben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann


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