Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Pflichtteilsansprüche beim Hausverkauf vermindern

| 28.01.2009 19:42 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ehegatte A möchte Ehegatte B seinen 1/2 Anteil am gemeinsamen selbstbewohnten Einfamilienhaus abkaufen, um Pflichtteilsansprüche, die sich gegen B richten, zu vermindern.

Fragen:

1) Ist ein solches Vorgehen erbrechtlich möglich?

2) Vermindert ein Nießbrauchrecht, das sich B evtl. vorbehalten will, den Kaufpreis der Haushälfte? Oder gibt es irgendwelche anderen Rechte, die den Kaufpreis vermindern?

Für eine konkrete Antwort wäre ich sehr danklbar.

Sehr geehrte Fragestellerin,
zunächst bedanke ich mich für Ihre Anfrage.
Vorab weise ich Sie darauf hin, dass durch das Weglassen oder Hinzufügen von Sachverhaltangaben Ihrerseits die rechtliche Beurteilung Ihrer Frage anders ausfallen kann. Die Beratung innerhalb dieses Forums kann daher immer nur eine erste rechtliche Orientierung darstellen.
Unter Berücksichtigung Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:
1. Grundsätzlich ist die von Ihnen geschilderte Vorgehensweise möglich. Allerdings sollte nicht nur ein symbolischer Kaufpreis gezahlt werden, da die Pflichtteilsberechtigten aufgrund der dann sogenannten gemischten Schenkung Pflichtteilsergänzungsansprüche geltend machen können. Der Vollständigkeit halber ist noch darauf hinzuweisen, dass der Kaufpreis, sofern er im Zeitpunkt des Erbfalls noch vorhanden ist, in die Pflichtteilsansprüche fällt.
2. Der Kaufpreis kann durch ein einzuräumendes Nießbrauchsrecht bzw. Wohnrecht gemindert werden.

Ich hoffe Ihnen mit meiner Antwort weitergeholfen zu haben und verweise noch auf das einmalige kostenlose Nachfragerecht.


Mit freundlichen Grüßen
Anke Samens
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 30.01.2009 | 16:32

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

herzlichen Dank für Ihre schnelle und präzise Antwort. Ich habe jedoch noch eine kurze Nachfrage zum zweiten Teil meiner Frage 2:

Können auch andere Rechte (wie z.B. Pflegeverpflichtung) den Wert des Kaufpreises senken?

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.01.2009 | 16:38

Sehr geehrte Fragestellerin,
Ihre Nachfrage kann ich wie folgt beantworten:
Jede Verpflichtung, die vom Käufer übernommen wird, also auch eine Pflegeverpflichtung kann den Kaufpreis mindern. Sie sollte jedoch in jedem Fall im Kaufvertrag aufgenommen werden. Ggf. sollte dort auch eine eindeutige Regelung für den Fall getroffen werden, in welchem diese Verpflichtung nicht zum Tragen kommt.

Mit freundlichen Grüßen
Anke Samens
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 28.01.2009 | 21:37

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Schnelle und präzise Antwort, die alle Informationen enthält, die erwartet wurden."
FRAGESTELLER 28.01.2009 4,8/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70599 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank für die Antwort - kurz und verständlich mit klaren Handlungsanweisungen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Für einen überschaubaren Betrag bekam ich eine erste Einschätzung über die Erfolgsaussichten, die mich davon überzeugt hat, die Sache weiter zu verfolgen. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnell, freundlich und kompetent. ...
FRAGESTELLER