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Pflichtteilsanspruch nach Schenkung


| 28.03.2006 13:39 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Mutter möchte mir ihr Haus durch Schenkung übertragen.
Im Rahmen ihrer Scheidung hat sie damals den Ehemann ausgezahlt. Hierfür wurde 1990 ein Darlehen aufgenommen. Ab 1993 lief das Darlehen auf mich und meine Mutter, ich habe auch den Großteil der Darlehenssumme getilgt. Das Haus ist jetzt schuldenfrei.
Falls meine Schwester nach dem Tod meiner Mutter (falls dieser in den nächsten 10 Jahren eintritt) ihren Pflichtteil beansprucht, wird dann bei der Wertberechnung des Hauses meine damals gezahlte Tilgungssumme für das Haus berücksichtigt und abgezogen oder interssiert das nicht mehr?
Besten Dank im Voraus!

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Guten Tag,

wie Sie richtig schreiben, ist maßgeblich zunächst allein der 10 Jahreszeitraum ab der Übertragung des Hauses auf Sie. Nur falls Ihre Mutter innerhalb dieses Zeitraumes versterben sollte, spielt die Frage eine Rolle, ob die Übertragung als Schenkung erfolgt ist.

Für die Frage, ob eine Schenkung vorliegt, kommt es auf das Verhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung an. Die Leistung ist entsprechend der Wert des Hauses. Als Gegenleistung sollte ausdrücklich aufgenommen werden, dass das Haus an Sie übertragen wird für die von Ihnen getätigten Darlehenszahlungen in der Höhe x. Dann wird bei der Saldierung, ob die Gegenleistung den Wert der Leistung erreicht, die von Ihnen geleistete Zahlung auch berücksichtigt. Das heißt, falls Ihre Zahlung höher sein sollte als der Wert des Hauses, dass keine Schenkung vorliegt und dementsprechend auch keine etwaigen Ausgleichszahlungen im Rahmen des Pflichtteilsanspruchs erfolgen müssen. Wenn der Wert des Hauses höher ist als die von Ihnen geleisteten Zahlungen würde allein der Differenzbetrag, also der höhere Wertanteil des Hauses berücksichtigt werden. Nur dann ist sicher gestellt, dass Ihre Zahlungen auch eine Rolle spielen.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weiter geholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Str. 19
26603 Aurich

Tel. 04941-605347
Fax 04941-605348
email: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 29.03.2006 | 07:49

Guten Tag,
ist es möglich, im Schenkungsvertrag neben den Darlehenszahlungen auch geleistete Arbeitsstunden o.ä. als Gegenleistung für die Schenkung aufzuführen, so dass sich der Wert der Schenkung reduziert?
Herzlichen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.03.2006 | 09:20

Guten Morgen,

auch diese können Sie selbstverständlich aufführen. Wichtig ist nur, daß sich die Arbeitsstunden für den Fall eines Streites auch nachweisen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß

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